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	<title>Mediation &#38; Konfliktklärung, Andrea Keisel München &#187; Mediation</title>
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		<title>L&#246;sungsfokussierte Mediation</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jul 2013 14:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediation]]></category>

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		<description><![CDATA[Ver&#228;nderungen geschehen nachhaltiger, dynamischer und effektiver, wenn sie auf St&#228;rken aufbauen.
Statt Defizite erforschen, F&#228;higkeiten st&#228;rken
Die l&#246;sungsorientierte Arbeitsweise lebt von der Vorstellung, dass das gemeinsame Erforschen der Potenziale, das Beleuchten der aussergew&#246;hnlichen Erfolgserlebnisse und die konstruktive Arbeit an gemeinsamen Zielen &#8211; die Vorstellung also von einer lebendigen, positiven, l&#246;sungs- und ressourcenorientierten Ver&#228;nderung &#8211; zu schnelleren, demokratischeren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ver&#228;nderungen geschehen nachhaltiger, dynamischer und effektiver, wenn sie auf St&#228;rken aufbauen.</strong><br />
Statt Defizite erforschen, F&#228;higkeiten st&#228;rken<br />
Die l&#246;sungsorientierte Arbeitsweise lebt von der Vorstellung, dass das gemeinsame Erforschen der Potenziale, das Beleuchten der aussergew&#246;hnlichen Erfolgserlebnisse und die konstruktive Arbeit an gemeinsamen Zielen &#8211; die Vorstellung also von einer lebendigen, positiven, l&#246;sungs- und ressourcenorientierten Ver&#228;nderung &#8211; zu schnelleren, demokratischeren und nachhaltigeren Ver&#228;nderungen f&#252;hrt, als die an Defiziten orientierte Untersuchung der fehlerhaften und problematischen Umst&#228;nde. Darum spielt das genaue Verstehen von Problemen eine untergeordnete Rolle.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich nehmen wir uns selbst, andere Menschen, Teams und Organisationen in zweierlei Weise wahr. Zum einen k&#246;nnen wir uns und andere als Wesen verstehen, die mit M&#228;ngeln und Defiziten behaftet sind &#8211; also grunds&#228;tzlich als unvollkommen und fehleranf&#228;llig. Dann sehen wir vor allem, was im Team nicht stimmt oder was falsch l&#228;uft. Sie kennen das vielleicht? Es gibt Teams, die haben es sich zur Kultur gemacht, zielsicher jede Schw&#228;che lautstark zu bem&#228;ngeln. Es wird gest&#228;nkert, s&#252;ffisant gel&#228;chelt und geklagt. In der Kaffeepause, auf dem Gang, vor und nach Besprechungen erz&#228;hlt man sich die neusten haarstr&#228;ubenden Geschichten, die eben erst passiert sind, und jammert &#252;ber den ewigen Zeitdruck, die knappen Mittel, die unm&#246;glichen Arbeitsbedingungen, die schwierigen Arbeitskollegen. In diesem Jammertal gehen nach und nach Dynamik, Freude, Innovation, Experimentierlust und auch die Leistungsbereitschaft verloren.</p>
<p><strong>Zum anderen k&#246;nnen wir in uns selbst, in anderen Menschen und in Teams grosse F&#228;higkeiten und Ressourcen erkennen &#8211; Potenziale, die so umfassend sind, dass wir sie kaum absch&#228;tzen k&#246;nnen.</strong></p>
<p>In der Regel tendieren wir zur ersten Sichtweise. Und wir neigen dazu, das Negative, das wir ja durchaus erleben, dermassen aufzubl&#228;hen, dass wir dabei all die positiven Erlebnisse, die f&#252;r unser Leistungsverm&#246;gen stehen, nicht mehr erkennen k&#246;nnen. Damit schr&#228;nken wir unsere M&#246;glichkeiten ein! Anstatt die Zukunft aktiv zu gestalten, verwenden wir unsere Zeit, die Vergangenheit zu beklagen.</p>
<p><strong>Die l&#246;sungsfokussierte Mediation baut auf der Grundannahme auf, dass jeder Mensch, jedes Team und jede Organisation ein viel gr&#246;sseres Potenzial besitzt, als ihnen in der Regel bewusst ist</strong>. Diese Kraft blitzte in der Vergangenheit immer wieder auf &#8211; mindestens punktuell, manchmal auch &#252;ber l&#228;ngere Zeit. <strong>Die l&#246;sungsfokussierte Mediation arbeitet mit dieser Kraft der Potenziale und Kompetenzen.</strong> </p>
<p>Blicken wir in der l&#246;sungsfokussierten Mediation r&#252;ckw&#228;rts in die Vergangenheit, suchen wir nicht nach Fehlern oder nach Defiziten, sondern erkunden die Kompetenzen des Teams. <strong>Diese Kraft ist die Basis, auf der L&#246;sungen f&#252;r anstehende Fragestellungen aufgebaut werden. Ein Team ist nicht ein Problem, das analysiert und gel&#246;st werden muss, sondern ein Potenzial, das entfaltet werden will.</strong></p>
<p>Weil dieses Vorgehen dazu f&#252;hrt, dass die Kunden rasch (wieder) in kooperatives Zusammenwirken finden, tritt der Erfolg der Mediation meist &#252;berraschend schnell ein. Die l&#246;sungsfokussierte Mediation kann deswegen mit Fug und Recht als Kurzzeit-Mediation bezeichnet werden: Eine solche Mediation wird beendet, wenn die Beteiligten ihre Kompetenzen und Ressourcen wieder frei und kooperativ nutzen k&#246;nnen und sich wieder zutrauen, selbst&#228;ndig L&#246;sungen zu entwickeln, die f&#252;r alle passen und deshalb nachhaltig sind. </p>
<p>Basis des Erfolgsl&#246;sungsfokussierter Kurzzeit-Mediation sind eine l&#246;sungsfokussierte und ressourcenorientierte Einstellung sowie eine systemisch-konstruktivistische Sicht wie sie dem Modell der <a href="http://www.mediation-konfliktklaerung.de/demoartikel-2 ">L&#246;sungsfokussierung der Schule von Milwaukee </a>zugrunde liegen (Insoo Kim Berg, Steve de Shazer und viele andere). Dies beinhaltet auch einen radikalen Paradigmenwechsel hinsichtlich der Idee von Konflikt, Konfliktl&#246;sung, Ver&#228;nderung und Entwicklung. Konflikt wird als etwas Wertvolles aufgefasst (anstatt Angst davor zu haben), weil darin der Hinweis und Samen f&#252;r n&#252;tzliche Entwicklung und Wachstum erkannt wird.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=WO6lZ5EP3F0"></p>
<p>www.youtube.com/watch?v=WO6lZ5EP3F0</p>
<p><strong>Kurzbeschreibung</strong>:<br />
Der L&#246;sungsfokussierte Mediation stellt die Werkzeuge zur Verf&#252;gung, um Teams l&#246;sungs- und ressourcenorientiert zu f&#252;hren und zu coachen. Diese Werkzeuge k&#246;nnen sowohl im F&#252;hrungsalltag an Sitzungen und Besprechungen eingesetzt werden, wie auch in der Projektarbeit oder um konflikthafte Situationen im rahmen eines Workshops zu bearbeiten.</p>
<p><strong>Anwendungsbereiche</strong>:<br />
Die l&#246;sungsfokussierte Mediation besteht z.B. aus acht Elementen, welche alle n&#246;tigen Phasen eines Team- Coaching-Prozesses umspannen. Es gilt, die vorhandenen Turbulenzen im Team als Chance f&#252;r die Weiterentwicklung zu nutzen.<br />
Einzelne Elemente k&#246;nnen aber sehr spezifisch eingesetzt werden, beispielsweise<br />
- das Futur Perfekt zur klaren Zieldefinition, wobei mit der Zieldefinition schon der konstruktive Ver&#228;nderungsprozess einsetzt.<br />
- der Scaling Dance als Ver&#228;nderungsmethode und um konkrete Ma&#223;nahmen zu formulieren.</p>
<p><strong>Die l&#246;sungsfokussierte Mediation eignet sich besonders in Teamsituationen, in denen rasch und trotzdem nachhaltig eine Ver&#228;nderung gew&#252;nscht wird.</strong></p>
<p><strong>Zielsetzung/Effekte:</strong><br />
Die vorhandene Zeit und Energie wird konsequent f&#252;r die L&#246;sungsentwicklung und deren Umsetzung verwendet. Anstatt Probleme fundiert zu analysieren oder Hindernisse zu benennen wird eine Erfolg versprechende Zukunftsvision entwickelt.<br />
Teams erlangen durch den Einsatz des Tools wieder selbstverantwortliche Handlungsf&#228;higkeit und dadurch die M&#246;glichkeit, sich auf ein gemeinsames Ziel zu konzentrieren. Im Gespr&#228;ch werden mehrere Wahlm&#246;glichkeiten geschaffen, um Fortschritte in die gew&#252;nschte Richtung in Gang zu setzen.<br />
<strong>Entwicklungsprozesse werden auf den St&#228;rken im Team aufgebaut, und nicht auf den Defiziten. </strong>Spitzenleistungen in der Vergangenheit geben Hinweise darauf, wie Spitzenleistungen in der Zukunft aussehen k&#246;nnen. Dadurch wird die Zielvorstellung attraktiver, das Vertrauen in die Machbarkeit steigt und erste Schritte werden vorstellbar.</p>
<p>Dadurch, dass eine ver&#228;nderte Auseinandersetzung mit dem Alltag stattfinden kann und neue Perspektiven gewonnen werden, kehren Freude, Leistung und auch dynamisches Lernen in die Teamarbeit zur&#252;ck. Neue Handlungsvarianten k&#246;nnen ausprobiert werden.</p>
<p><strong>Ausf&#252;hrliche Beschreibung:</strong><br />
Die Grundlagen dieses Tools bildet das l&#246;sungs- und ressourcenorientierten Arbeitsmodell, das von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg entwickelt wurde. Der zentrale Leitgedanke dieser Vorgehensweise ist, dass „<strong>reden &#252;ber Probleme, die Probleme gr&#246;sser werden l&#228;sst, w&#228;hrend das Reden &#252;ber L&#246;sungen, L&#246;sungen wahrscheinlicher macht.“</strong> Die praktische Konsequenz ist, dass sich die Arbeit mit Teams auf die Konsequenzen der Zielerreichung, &#252;ber bereits funktionierende Vorboten von L&#246;sungsans&#228;tzen und &#252;ber beobachtbare Auswirkungen von n&#228;chsten kleinen Fortschritten konzentriert. Wenn die Zukunft nicht durch die Vergangenheit determiniert ist, sind Teams in der Lage sie zu gestalten und herauszufinden welche Ver&#228;nderungen sie sich w&#252;nschen.</p>
<p>Weiterhin wird davon ausgegangen, dass die Kompetenzen und Ressourcen der Teammitglieder die Basis f&#252;r den erfolgreichen Ver&#228;nderungsprozess bilden. Das Teams wird nicht als Problem gesehen, das gel&#246;st werden muss, sondern als Potenzial, das entwickelt werden will. Wenn in die Vergangenheit geschaut wird, gilt es nicht Probleme und ihre Ursachen zu ergr&#252;nden, sondern Kompetenzen und Ressourcen zu entdecken.</p>
<p>Mit Hilfe der folgenden acht Schritte k&#246;nnen komplexe Situationen im Team gel&#246;st und die vorhandenen Potenziale zur nachhaltigen Weiterentwicklung genutzt werden. Die einzelnen Schritte k&#246;nnen der jeweiligen Situation angepasst werden.</p>
<p><strong>Schritt f&#252;r Schritt<br />
1. Schritt: </strong>Rahmen kl&#228;ren<br />
Zun&#228;chst gilt es, Vertrauen zwischen Team und Coach aufzubauen und sich gemeinsam dar&#252;ber zu einigen, was ben&#246;tigt wird, damit alle engagiert arbeiten k&#246;nnen.<br />
Folgende Elemente sind dabei wichtig:<br />
a) Vorgeschichte kl&#228;ren: Wie kam der Coach zum Team &#8211; oder umgekehrt.<br />
b) Vorgehensweise und Rollen kl&#228;ren :Vorab sollte als wichtiger Aspekt festgehalten<br />
werden, dass der Coach f&#252;r diesen Workshop die Struktur und den Rahmen schafft, den Verlauf koordiniert und viele Fragen stellen darf, die Teilnehmer jedoch den Inhalt bieten und L&#246;sungen entwickeln.<br />
c) Spielregeln festhalten: Auf einem Flipchart werden Verhaltens- oder Kommunikationsregeln gesammelt, die den Teilnehmern f&#252;r eine engagierte Mitarbeit wichtig sind. Sie k&#246;nnen als „Spielregeln der Zusammenarbeit“ bezeichnet werden, die gemeinsam festgehalten und in Kraft gesetzt werden.<br />
<strong>2. Schritt</strong>: Erwartungen und Ziele<br />
Nun werden die Erfolgskriterien f&#252;r die Sitzung definiert. Kernfrage ist, welche Ziele erreicht und welche Erwartungen erf&#252;llt sein m&#252;ssen, damit eine Mitarbeit sich &#252;berhaupt gelohnt hat?<br />
Hilfreiche Fragen sind hier:<br />
- „Was soll in diesem Workshop passieren, damit es sich wirklich gelohnt hat, mit dabei gewesen zu sein?“<br />
- „Was soll am Schluss dieses Workshops anders sein als vorher?“<br />
- „Woran werden Sie merken, dass Sie dieses Ziel erreicht haben?“<br />
- „Wenn gemeinsam dieses Ziel erreicht wird, woran w&#252;rden Ihre Kunden das merken?“<br />
<strong> 3. Schritt</strong>: Brennpunkte<br />
In diesem Schritt werden die Themen fixiert, in denen eine Verbesserung eintreten soll. Welches sind die brennendsten Themen, in denen unbedingt eine Verbesserung eintreten muss? K&#246;nnen die einzelnen Fragestellungen sinnvoll zu Oberthemen zusammengefasst werden?<br />
<strong>4. Schritt</strong>: Sternstunden<br />
Die Beteiligten machen sich auf die Suche nach Situationen, in denen das Problem oder der Konflikt weniger oder gar nicht aufgetreten ist. Sie finden heraus, mit welchen F&#228;higkeiten sie dies geschafft haben.<br />
- „Welche Begebenheiten gab es in den letzten Wochen, die bez&#252;glich der Fragestellung wie eine kleine Sternstunde erschienen?“<br />
- „Was war dabei genau anders?“<br />
- „Was hat Ihnen geholfen, in dieser Art zu reagieren?“<br />
- „Was haben Sie dazu beigetragen, dass Ihr Kollege so reagiert hat?“<br />
<strong>5. Schritt</strong>: Futur Perfekt<br />
Im Futur Perfekt entwirft das Team eine m&#246;glichst pr&#228;zise Vorstellung einer Zukunft, in der die Probleme gel&#246;st sind.<br />
- „Wenn wir in diesem Workshop wirklich sehr erfolgreich w&#228;ren und sich das Team dabei genau nach unseren W&#252;nschen entwickeln w&#252;rde &#8211; wo w&#252;rde das Team dann in zwei Jahren stehen?“<br />
- „Was w&#252;rden sie genau anders tun? „<br />
<strong>6. Schritt</strong>: Scaling Dance<br />
Die einzelnen Mitglieder des Teams sch&#228;tzen die heutige Situation ein. Es geht darum, herauszufinden, was in der Vergangenheit bereits gut funktioniert hat.<br />
- „Stellen Sie sich eine Skala von 1 bis 10 vor. Wo stehen Sie heute bez&#252;glich des Themas X, wobei 10 den wirklichen Idealzustand (k&#252;hnste Erwartung) und 1 das genaue Gegenteil davon darstellt?“<br />
- „Wie haben Sie es geschafft, bereits heute auf diesen Punkt zu kommen? Was macht also den Unterschied zwischen 1 und diesem Punkt aus?“<br />
- „Wenn Sie an ihre beste Sternstunde aus Schritt 5 denken, wo lag sie auf derselben Skala? Was macht hier den Unterschied aus?“<br />
- „Was haben Sie pers&#246;nlich dazu beigetragen, dass Sie schon auf einer X stehen?“<br />
<strong>7. Schritt</strong>: Ma&#223;nahmen<br />
In diesem Schritt werden konkrete Ma&#223;nahmen formuliert, die das Team in n&#228;chster Zukunft &#8211; am besten schon am n&#228;chsten Tag &#8211; umsetzen kann.<br />
Auf der Basis des vorangegangenen Schrittes kann leicht zu den Ma&#223;nahmen &#252;bergeleitet werden. Es gilt festzuhalten, was getan werden muss, um einen kleinen Schritt Richtung 10 zu vollf&#252;hren.<br />
<strong>8. Schritt</strong>: Pers&#246;nlicher Auftrag<br />
Durch einen Beobachtungs- oder Handlungsauftrag, den der Coach weitergibt, soll die Aufmerksamkeit auf bestimmte Aspekte in der Umsetzung gerichtet und der Prozess im Alltag weiter unterst&#252;tzt werden.</p>
<p>Der pers&#246;nliche Auftrag stellt eine elegante M&#246;glichkeit dar, den eingeleiteten Prozess im Alltag weiter zu unterst&#252;tzen und den Fokus der Teilnehmer auf die Erfolge zu richten. Durch die gezielte Aufmerksamkeit auf kleinere und gr&#246;&#223;ere Erfolgssituationen wird der Prozess konstruktiv beschleunigt. Ein Beispiel: „Beobachten Sie in den n&#228;chsten zwei Wochen genau, was denn nun im Alltag passiert, von dem Sie sich w&#252;nschen, dass es weiter passiert und schon eindeutig in Richtung Futur Perfekt weist. Am n&#228;chsten gemeinsamen Meeting tauschen wir diese Beobachtungen dann aus.“</p>
<p><strong>Voraussetzungen/Kenntnisse:</strong><br />
Es ist f&#252;r den Coach hilfreich, wenn er eine Art „fruchtbare Unkenntnis“ zeigt. Das Heraushalten aus dem vertieften „Verstehenwollen“ gibt dem Coach die Chance, sich auf den Prozess zu konzentrieren. Auch zeigt der Coach damit gleichzeitig, dass die Kunden/das Team die Experten f&#252;r ihre L&#246;sung sind. Der Coach muss nichts verstehen, um die Elemente des SolutionCircles ausgezeichnet einzusetzen. Er darf es sich sogar leisten, erstaunt und erfreut &#252;ber die vom Team erarbeiteten L&#246;sungen zu sein.<br />
<em>Quellen/Weiterf&#252;hrende Literatur:<br />
Meier, D. (2004). Werkstattbuch: Wege zur erfolgreichen Teamentwicklung ISBN: 3-8334-0668-2, Bremgarten und Basel: SolutionSurfers.</em></p>
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		<title>Mediation</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Aug 2012 10:08:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediation]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;berall wo Menschen miteinander schaffen, machen sie einander zu schaffen
und es kommt zu normalen St&#246;rungen, zu Konflikten.
 
Ein KONFLIKT blockiert ENERGIE
und absorbiert VERTRAUEN
In Konflikten brauchen Menschen schnelle individuelle L&#246;sungen
&#8211; keine Ratschl&#228;ge, keine Urteile
 
MEDIATION -l&#246;sungsfokussierte Konfliktkl&#228;rung-, wenn
- es f&#252;r Sie wichtig ist, St&#246;rungen in den Beziehungen zu anderen Beteiligten dauerhaft zu bereinigen
- die Vertraulichkeit f&#252;r das, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em>&#220;berall wo Menschen miteinander schaffen, machen sie einander zu schaffen<br />
und es kommt zu normalen St&#246;rungen, zu Konflikten.</em></p>
<p style="text-align: right;"><em> </em></p>
<h4 style="text-align: center;">Ein KONFLIKT blockiert ENERGIE<br />
und absorbiert VERTRAUEN</h4>
<p style="TEXT-ALIGN: right">In Konflikten brauchen Menschen schnelle individuelle L&#246;sungen<br />
&#8211; keine Ratschl&#228;ge, keine Urteile</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>MEDIATION -l&#246;sungsfokussierte Konfliktkl&#228;rung-, wenn<br />
</strong>- es f&#252;r Sie wichtig ist, St&#246;rungen in den Beziehungen zu anderen Beteiligten dauerhaft zu bereinigen<br />
- die Vertraulichkeit f&#252;r das, was Sie zu sagen haben, die Vertraulichkeit der Mediation, f&#252;r Sie von Vorteil ist<br />
- Ihnen der Ausgleich Ihrer Interessen wichtig ist<br />
- Sie selbst eigenverantwortlich eine L&#246;sung nach Ma&#223; mitgestalten wollen<br />
- Ihnen an einer z&#252;gigen und flexiblen Erledigung des Konflikts gelegen ist<br />
- ein Interesse an guten zuk&#252;ftigen Beziehungen besteht<br />
- eine gemeinsam erarbeitet, einvernehmliche L&#246;sung angestrebt wird<br />
- sich Streit in Vestehen verwandeln soll<br />
- Verstehen heisst nicht, einverstanden sein, sondern Verst&#228;ndnis entwickeln -</p>
<p><strong><br />
Mediation IST </strong><br />
<span style="color: #ff6600;"><strong>ein klar strukturiertes kooperatives Streitbeilegungsverfahren nach international anerkannten Regeln, bei welchem ein oder mehrere neutrale Dritte (die Mediatoren) die betroffenen Streitparteien dabei unterst&#252;tzen, eigenst&#228;ndig eine einvernehmliche, zukunftsorientierte Konfliktregelung zu erarbeiten, die f&#252;r alle Parteien vorteilhaft ist </strong></span>- und dies kann erreicht werden, indem die Mediatoren die Konfliktparteien jeweils darin unterst&#252;tzen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wenn es ein Geheimnis des Erfolges gibt, so ist es das: Den Standpunkt des anderen verstehen und die Dinge mit seinen Augen zu betrachten. &#8221;<br />
<em>Henry Ford</em></p></blockquote>
<p><strong><br />
ZIEL der Mediation ist es </strong><br />
<span style="color: #ff6600;"><strong>den pers&#246;nlichen und wirtschaftlichen Interessen beider Parteien Rechnung zu tragen und eine passgenaue, faire und zukunftsorientierte Konfliktl&#246;sung zu erarbeiten</strong></span>. So dass es keinen Verlierer gibt und sich beide als Gewinner f&#252;hlen k&#246;nnen, da die Bed&#252;rfnisse und Interessen aller Beteiligten Ber&#252;cksichtigung finden.</p>
<p>KOOPERIEREN, statt den anderen zum Gegner zu machen<br />
Im Unterschied zum Gerichtsverfahren, verstehen sich die Parteien eines Mediationsverfahrens nicht als Gegner. Dies erm&#246;glicht es den Parteien fair und sachgerecht &#8211;dem Konflikt entsprechend- zu agieren und dabei Handlungsspielr&#228;ume zu nutzen. Beziehungen k&#246;nnen dadurch erhalten werden.</p>
<p>Mediation erm&#246;glicht es Konflikte konstruktiv und einvernehmlich zu l&#246;sen. Jeder Beteiligte setzt sich dabei mit seinen eigenen Interessen und denen der Anderen auseinander, so dass sich die Beziehung der Beteiligten nach Durchf&#252;hrung einer Mediation immer verbessert.</p>
<p>Au&#223;erdem setzt Mediation fr&#252;her ein, als &#252;bliche Verfahren zur Konfliktl&#246;sung. W&#228;hrend ein Gerichtsverfahren erst am Ende eines langwierigen Konfliktes steht, bietet Mediation die M&#246;glichkeit, schon beim Entstehen eines Konfliktes einzuhaken.</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Ein jeder Kampf dreht sich um unterschiedliche Blickwinkel, die allesamt dieselbe Wahrheit beleuchten&#8221; </em> Gandhi</p></blockquote>
<p><strong><br />
VORTEILE der Mediation</strong><br />
<span style="color: #ff6600;"><strong>Im Zentrum der Mediation stehen interessengerechte L&#246;sungen.</strong></span> Dies f&#252;hrt zu:</p>
<p>- Mehr Ergebniszufriedenheit<br />
- Einsparung von Zeit<br />
- Kostenreduzierung<br />
- Erhalt von Beziehungen<br />
- Keine negativen &#214;ffentlichkeitswirkung<br />
- KONSENS statt faule Kompromisse</p>
<p>Die subjektive Zufriedenheit der ehemaligen Konfliktparteien nach einer Mediation ist sehr hoch, da sich die Personen als Menschen und nicht als Gegner begegnet sind und ihre Zukunft selbst und gemeinsam gestaltet haben.</p>
<p><strong><br />
Mediation BEDEUTET<br />
</strong><span style="color: #ff6600;">SICHERHEIT</span><br />
weil Sie selbst mitbetimmen, was das Ergebnis sein soll, und die Mediatorin dieses schriflich festh&#228;lt</p>
<p><span style="color: #ff6600;">KLARHEIT</span><br />
weil Sie nur das vereinbaren, was Sie akzeptieren, und die Mediatorin auf verst&#228;ndliche und eindeutige Formulierungen achtet</p>
<p><span style="color: #ff6600;">FRIEDEN</span><br />
weil Mediation zu Verst&#228;ndigung f&#252;hrt und die Mediatorin den Rahmen f&#252;r Schutz, Respekt und Wertsch&#228;tzung schafft.</p>
<p><strong><br />
WO wird Mediation eingesetzt?</strong><br />
&gt; <a title="Paarmediation" href="http://www.mediation-konfliktklaerung.de/?p=142" target="_blank">Bei Paarkonflikten</a><br />
&gt; <a title="Familienmediation" href="http://www.mediation-konfliktklaerung.de/?p=149" target="_blank">Bei Familienstreitigkeiten<br />
</a>&gt; Bei Trennung und Scheidung<br />
&gt; Bei Nachbarschaftsstreitigkeiten<br />
&gt; <a title="Wirtschaftsmediaition" href="http://www.mediation-konfliktklaerung.de/?p=185" target="_blank">Bei Konflikten in und zwischen Unternehmen</a><br />
&gt; Bei der Unternehmensnachfolge<br />
&gt; Bei Konflikten im &#246;ffentlich&#8211; rechtlichen Bereich u.v.m.<br />
&gt; Bei Konfikten, wenn vorrangig Sie an einer Kl&#228;rung bzw. L&#246;sung interessiert sind: <a title="Mediation mit Stellvertretung" href="http://www.mediation-konfliktklaerung.de/?p=200" target="_blank">Mediation mit Stellvertretung</a></p>
<p><strong></strong><br />
<strong>als MEDIATORIN</strong><br />
- behandle ich alle Informationen vertraulich<br />
- bin ich neutral und unparteilich, vertrete keine eigenen Interessen<br />
- setze ich mich f&#252;r die Interessen eines jeden Konfliktpartners ein und bin somit allparteilich<br />
- bewerte und urteile ich nicht<br />
- bin ich f&#252;r den Gang der Mediationsgespr&#228;che verantwortlich<br />
- unterst&#252;tze ich die Beteiligten, Gef&#252;hle und Interessen nachvollziehbar auszudr&#252;cken<br />
- unterst&#252;tze ich alle Beteiligten selbst eine gemeinsame, f&#252;r sie faire L&#246;sung zu finden, die von allen getragen werden kann<br />
- achte ich darauf, dass realisierbare Vereinbarungen getroffen werden</p>
<blockquote><p>&#8220;Die eigene L&#246;sung ist nichts, was jemand von einem anderen erhalten kann.<br />
Sie muss in einem selbst entstehen, sich entwickeln.&#8221;<br />
<em><a title="Mein Selbstverst&#228;ndnis als Mediatorin" href="http://www.mediation-konfliktklaerung.de/?p=183" target="_blank">Auf diesem Weg begleitet Sie die Mediatorin.</a></em></p></blockquote>
<p><strong><br />
DURCHF&#220;HRUNG der Mediation</strong><br />
Je nach Konflikt arbeite ich alleine oder im Tandem mit einem Co-Mediator zusammen (z.B. bei Paarkonflikten wird es als angenehmer empfunden, wenn die Mediation auch von einem Mediatoren-Paar begleitet wird). Hierbei kann das Wissen aus der <a title="Konfliktkl&#228;rung" href="http://www.mediation-konfliktklaerung.de/?cat=1" target="_blank">Konfliktkl&#228;rung </a>und aus dem <a title="Systemisches Coaching" href="http://www.mediation-konfliktklaerung.de/kategorie/systemaufstellung" target="_self">Systemischen Coaching</a> sehr hilfreich sein.</p>
<p>Die Kosten halten sich in einem &#252;berschaubaren Rahmen, da die Mediation nach Stunden abgerechnet wird. Gerne vereinbare ich f&#252;r das erste Treffen eine Pauschale, welche max. 3 Stunden umfasst.</p>
<p><strong></strong> </p>
<p><strong>GESCHICHTE der Mediation</strong><br />
<strong><em>Dr. Gary Friedman</em></strong>, Rechtsanwalt und Mediator, San Francisco, USA, <em><strong>Prof. Jack Himmelstein</strong></em>, Hochschullehrer und Mediator, New York, USA. Beide sind Gr&#252;nder und Co-Direktoren des Center for Mediation in Law, New York/San Francisco, USA.</p>
<p>Gary Friedman und Jack Himmelstein haben &#252;ber die letzten 25 Jahre den verst&#228;ndnisorientierten Mediationsansatz (Understanding Based Mediation) entwickelt. Sie haben seither Rechtsanw&#228;lte, Richter und andere Berufe nach diesem Modell in den USA, Europa und weiteren L&#228;ndern ausgebildet. Sie waren die ersten, die beginnend mit dem Jahre 1989 die Mediation nach Deutschland brachten. Ihr einzigartiger Ansatz zentriert sich darauf, den Parteien zu helfen, ihre Probleme gemeinsam zu l&#246;sen. Ihr Schwerpunkt liegt darauf, das Verst&#228;ndnis der Parteien zu vertiefen &#8211; und zwar sowohl das Verst&#228;ndnis f&#252;r ihre eigenen als auch f&#252;r die gegenseitigen Sichtweisen und Priorit&#228;ten. Diese Vertiefung des Verst&#228;ndnisses umfa&#223;t auch die Realit&#228;t, in der die Konfliktparteien agieren, einschlie&#223;lich der rechtlichen Zusammenh&#228;nge.</p>
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		<title>Wirtschaftsmediation</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Aug 2012 10:03:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediation]]></category>

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		<description><![CDATA[Unterschied zwischen Gerichtsverfahren und Mediation: die Konfliktl&#246;sung ist
- konfrontativ (gegeneinander im Gerichtsverfahren) oder
- kooperativ (miteinander in der Mediation)
»Mediation ist eine auf Freiwilligkeit der Parteien beruhende T&#228;tigkeit, bei der ein/e fachlich ausgebildete/r, neutrale/r VermittlerIn (MediatorIn) mit anerkannten Methoden die Kommunikation zwischen den Parteien systematisch mit dem Ziel f&#246;rdert, eine von den Parteien selbst verantwortete L&#246;sung ihres Konfliktes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #ff6600;"><strong>Unterschied zwischen Gerichtsverfahren und Mediation: die Konfliktl&#246;sung ist<br />
- konfrontativ (gegeneinander im Gerichtsverfahren) oder<br />
- kooperativ (miteinander in der Mediation)</strong></span></p>
<blockquote><p>»Mediation ist eine auf Freiwilligkeit der Parteien beruhende T&#228;tigkeit, bei der ein/e fachlich ausgebildete/r, neutrale/r VermittlerIn (MediatorIn) mit anerkannten Methoden die Kommunikation zwischen den Parteien systematisch mit dem Ziel f&#246;rdert, eine von den Parteien selbst verantwortete L&#246;sung ihres Konfliktes zu erm&#246;glichen.« <em>(Definition nach ZivMediatGesetz 2003)</em></p></blockquote>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong> </strong></span></p>
<p><strong>1. Positionen oder Interessen?</strong><br />
Im Gerichtsverfahren geht es um Positionen, Anspr&#252;che und Rechte (Hauseigent&#252;mer wollen Sanierung &#8211; Generalunternehmer und Subunternehmer wollen keinen weiteren Aufwand &#8211; die dahinter liegenden Interessen bleiben meist verborgen (Eigent&#252;mer f&#252;rchten um Gesundheit &#8211; GU will Firma retten &#8211; SU m&#246;chten keine schlechte Nachrede in der Baubranche). In der Mediation k&#246;nnen kreativere L&#246;sungen gesucht werden &#8211; der Richter ist an Sachantr&#228;ge und Formalismen gebunden und kann auf die individuellen Bed&#252;rfnisse gar nicht eingehen. Das Ziel in der Mediation ist nicht ein den Prozessregeln entsprechendes Urteil, sondern eine den Parteien m&#246;glichst entsprechende L&#246;sung.</p>
<p><strong>2. Sachverhaltsaufkl&#228;rung oder L&#246;sungssuche?</strong><br />
Im Gerichtsverfahren wird die meiste Energie in die Aufkl&#228;rung des (in der Vergangenheit liegenden) Sachverhaltes und in die Beweisf&#252;hrung investiert. Bei der Mediation flie&#223;t ein Gro&#223;teil dieser Energie in die Entwicklung von L&#246;sungen f&#252;r die nahe und weitere Zukunft.</p>
<p><strong>3. Nur Sachebene? &#8211; was passiert auf der Beziehungsebene?</strong><br />
Prozessf&#252;hrung ist nicht nur mit erheblichem Zeitaufwand, sondern vor allem auch mit gro&#223;er pers&#246;nlicher Energie verbunden. Dabei werden langj&#228;hrige Gesch&#228;ftsbeziehungen zerst&#246;rt. Auch im Wirtschaftsleben spielen Beziehungen eine gro&#223;e Rolle &#8211; diese werden im Gerichtsverfahren vollkommen ausgeklammert. In der Mediation geht es gerade auch um die Erhaltung und Verbesserung dieser Beziehungen &#252;ber den Streitfall hinaus.</p>
<p><strong>4. Sieg &amp; Niederlage oder zwei Gewinner?</strong><br />
Ein Gerichtsurteil „hinterl&#228;sst“ meist einen Sieger und einen &#8211; oder aber zwei mehr oder minder &#8211; Verlierer? Der „Erfolg“ liegt h&#228;ufig in der Niederlage des anderen. Im Einf&#252;hrungsbeispiel sind nur hohe Gerichts-, Sachverst&#228;ndigen- und Anwaltskosten aufgelaufen. Der GU war insolvent &#8211; der Branchenruf der Subunternehmer angeschlagen, die Wohnsituation der Eigent&#252;mer hat sich aber noch nicht im geringsten verbessert. Die Mediation schafft die M&#246;glichkeit, eine f&#252;r alle vorteilhafte L&#246;sung zu finden. Ein Sanierungskonzept w&#228;re entwickelt worden &#8211; die Firma des GU h&#228;tte &#252;berlebt und die Subunternehmer h&#228;tten ihren Ruf als kompetente und vor allem auch l&#246;sungsorientierte Partner in der Baubranche gefestigt.</p>
<p><strong>5. Fremdbestimmung oder Eigenverantwortlichkeit?</strong><br />
Mit hohem finanziellen und pers&#246;nlichen Aufwand wird in einem Gerichtsverfahren die „Gerechtigkeit“ gesucht. Nach mehreren Jahren und Instanzen kommt aber maximal eine Entscheidung heraus, an der die Parteien ganz und gar nicht mitwirken k&#246;nnen &#8211; sie wird ihnen vorgesetzt. In der Mediation haben die Parteien das Verfahren und auch die Entscheidung zur G&#228;nze selbst in der Hand. Au&#223;erdem ist die Vertraulichkeit gewahrt, und die von den Parteien selbst entworfene „Gerechtigkeit“ erm&#246;glicht ein weiteres Miteinander ohne Gef&#252;hl der Niederlage.</p>
<p><strong>6. Grenzen der Mediation:<br />
</strong>Mediation ist nicht anwendbar oder erfolgreich, wenn:<br />
• nicht alle Parteien Mediation wollen<br />
• der betroffenen Personenkreis nicht genau definierbar ist<br />
• bereits massive Gewalt (k&#246;rperlich und psychische) im Spiel ist<br />
• zur L&#246;sung reiner Rechtsfragen (Mediation schafft Einzelfallgerechtigkeit)</p>
<p><strong>ABLAUF  EINER  (Wirtschafts-) MEDIATION:</strong></p>
<p><strong> </strong>AUFTRAGSKL&#196;RUNG:<br />
Erkl&#228;rung des Mediationsverfahrens<br />
Entscheidung zur Mediation<br />
Festlegung der „Spielregeln“ f&#252;r die Mediation</p>
<p>LISTE DER THEMEN:<br />
Festlegung der Verhandlungspunkte durch die Parteien<br />
Einigung auf die Reihefolge</p>
<p>POSITIONEN &#8211; INTERESSEN:<br />
Die Interessen hinter den einzelnen Positionen darlegen, erste Gemeinsamkeiten werden offenkundig</p>
<p>Heureka: das Erfolgserlebnis<br />
kreative L&#246;sungsm&#246;glichkeiten zu den einzelnen Themen werden entwickeln, beste L&#246;sungen ausgesucht und &#252;berarbeitet</p>
<p>ABSCHLUSSVEREINBARUNG:<br />
Mediationsergebnis festhalten und &#8211; falls erforderlich &#8211; in rechtlich haltbare Vereinbarungen (Vertr&#228;ge) umsetzen</p>
<p>NACHBEARBEITUNG / EVALUIERUNG<br />
Sowohl f&#252;r die Parteien als auch den/die Mediatoren ist es wichtig, nach Abschluss der Mediation dar&#252;ber nachzudenken, was im Mediationsprozess gut gelaufen ist und was weniger. In einem zeitlichen Abstand zum Abschluss der Mediation gibt ein Feedback Aufschl&#252;sse &#252;ber die Nachhaltigkeit der Vereinbarungen und die Verbesserung der Parteibeziehung.</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>Konflikte in Organisationen sind immer wertvolle Hinweise f&#252;r notwendige Ver&#228;nderungen</strong></span></p>
<p>Artikel zu Mediation in Unternehmen: http://www.isb-syst.com/artikel/mediation_congena.pdf</p>
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		<title>Mediation in der Sozialgerichtsbarkeit &#8211; Ergebnisse eines Modellprojektes</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 15:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediation]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Modellprojekt &#8220;Sozialgerichtliche Mediation in Bayern&#8221; wurde zwischen 2006 und 2008 am Sozialgericht M&#252;nchen und am Bayerischen Landessozialgericht durchgef&#252;hrt und die Ergebnisse wurden vom Max-Planck-Institut f&#252;r ausl&#228;ndisches und internationales Sozialrecht zusammengestellt (wissenschaftlich Begleitung des Projektes: Frau Dr. Nikola Friedrich &#8211; Doktorandin von Prof. Dr. Ulrich Becker, LL.M. (EHI) Gesch&#228;ftsf&#252;hrender Direktor des Max-Planck-Institus f&#252;r ausl&#228;ndisches und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Modellprojekt &#8220;Sozialgerichtliche Mediation in Bayern&#8221; wurde zwischen 2006 und 2008 am Sozialgericht M&#252;nchen und am Bayerischen Landessozialgericht durchgef&#252;hrt und die Ergebnisse wurden vom Max-Planck-Institut f&#252;r ausl&#228;ndisches und internationales Sozialrecht zusammengestellt (wissenschaftlich Begleitung des Projektes: Frau Dr. Nikola Friedrich &#8211; Doktorandin von Prof. Dr. Ulrich Becker, LL.M. (EHI) Gesch&#228;ftsf&#252;hrender Direktor des Max-Planck-Institus f&#252;r ausl&#228;ndisches und internationales Sozialrecht)</p>
<p><strong>Die Zusammenfassung und Empfehlungen der Studie</strong>:</p>
<blockquote><p>4.1.<br />
Das Modellprojekt „Mediation in der Sozialgerichtsbarkeit“ war erfolgreich. Die empirischen Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung belegen, dass in seinem Rahmen die mit einer gerichtsinternen Mediation verfolgten Ziele erreicht werden konnten. Das gilt sowohl f&#252;r die Eignung der Mediation als in das Gerichtsverfahren eingebettete Konfl iktl&#246;sungsalternative als auch f&#252;r die Vereinfachung der Konfl iktl&#246;sung insgesamt.<br />
Naturgem&#228;&#223; stehen die Ergebnisse, wie bereits in der Einf&#252;hrung (1.) hervorgehoben worden ist, unter den mit jedem Modellprojekt verbundenen Vorbehalten. Auch ist die Zufriedenheit mit dem Mediationsverfahren und einer Mediationsvereinbarung nicht in Relation gesetzt worden zu Ergebnissen, die f&#252;r den Abschluss sozialgerichtlicher Verfahren ohne Mediation gelten. Langzeitwirkungen der Mediationsvereinbarungen konnten nicht untersucht werden. Schlie&#223;lich ist zu bedenken, dass in Relation zu der Zahl der sozialgerichtlichen Verfahren insgesamt im Rahmen des Modellprojekts nur eine sehr kleine Anzahl von Verfahren an die Mediation weitergeleitet worden ist (vgl. 3.1.). Das d&#252;rfte in erster Linie Folge fehlender Erfahrung und des Modellcharakters sein; &#252;ber die Frage, welcher Anteil an F&#228;llen &#252;berhaupt f&#252;r eine Mediation geeignet ist, sagt die Zahl der durchgef&#252;hrten Mediationen deshalb wenig aus.</p>
<p>4.2.<br />
Die Auswertung der empirischen Forschung f&#252;hrt zu &#8211; zum Teil sehr deutlich &#8211; positiven Befunden. Das ist bezogen auf die unmittelbaren Ziele einer erfolgreichen, von den Beteiligten als befriedigend eingestuften und den Verfahrensaufwand reduzierenden Regelung des Konfl ikts (4.2.1.). Es gilt aber ebenso f&#252;r das &#252;ber die L&#246;sung eines anh&#228;ngigen streitigen Verfahrens hinausreichende Ziel, m&#246;glichst die Wurzeln eines Konfl ikts zu erfassen und somit zu einer Konfliktvermeidung beizutragen (4.2.2.). Dabei lassen sich keine Anhaltspunkte daf&#252;r fi nden, dass die Anwendungsgebiete der Mediation gegenst&#228;ndlich beschr&#228;nkt w&#228;ren (4.2.3.).</p>
<p>4.2.1.<br />
Zur Erreichung der unmittelbaren Ziele ist Folgendes festzuhalten:</p>
<p>■ Insgesamt konnte im Rahmen des Modellprojekts eine hohe Erfolgsquote von 80,2 % erzielt werden (vgl. 3.1.5.). Dabei ist zu ber&#252;cksichtigen, dass auch F&#228;lle mit einer hohen Gesamtkomplexit&#228;t oder einem hohen Schwierigkeitsgrad in der Beziehung zwischen den Beteiligten an die Mediation weitergeleitet  wurden (vgl. 3.2.3.). In vielen F&#228;llen ging mit der Mediation eine umfassende Konfl iktbearbeitung und -l&#246;sung einher (vgl. 3.6.6.); es konnte eine interessensgerechte (vgl. 3.6.3.), nachhaltige (vgl. 3.6.4.), dauerhafte (vgl. 3.6.5.) und &#252;ber den urspr&#252;nglichen Streitgegenstand hinaus reichende (vgl. 3.6.2.) L&#246;sung  erzielt werden.</p>
<p>■ Die Mediationsverfahren f&#252;hrten zu einer sehr hohen Zufriedenheit der Beteiligten mit dem Verfahren (vgl. 3.4.1.) und einer relativ hohen Zufriedenheit mit dem Ergebnis (vgl. 3.4.3.).</p>
<p>■ Die gerichtsinterne Mediation kann zu einer h&#246;heren Effi zienz der Konfl iktl&#246;sung f&#252;hren. Mit Hilfe der Mediation konnten Verfahren schnell einer L&#246;sung zugef&#252;hrt werden und kostenintensive Beweisaufnahmen vermieden werden (vgl. 3.6.5.).</p>
<p>4.2.2.<br />
Vieles spricht daf&#252;r, dass die Mediation zu dauerhaften L&#246;sungen und zur Vermeidung k&#252;nftiger Konfl ikte beitragen kann:</p>
<p>■ Die gerichtsinterne Mediation lieferte einen Beitrag zur tiefer greifenden Verbesserung von Konfl iktl&#246;sungen und in diesem Sinne zur &#196;nderung der Streitkultur bei sozialrechtlichen Streitigkeiten. Sie f&#252;hrte in einem Fall zwischen Leistungstr&#228;gern zu einer Verst&#228;ndigung &#252;ber ein dauerhaftes  Konfliktmanagement (vgl. 3.6.7.). Konfliktparteien, die Erfahrungen mit der gerichtsinternen Mediation gemacht haben, k&#246;nnen sich vorstellen, bei &#228;hnlichen Konfl ikten erneut dieses Konfl iktbehandlungsverfahren zu probieren oder eigenst&#228;ndig durch konsensuale Streitbeilegungsbem&#252;hungen beizulegen.</p>
<p>■ In zahlreichen F&#228;llen wurde die besondere Situation des Kl&#228;gers thematisiert oder vorausgegangenes Verhalten der Beh&#246;rde er&#246;rtert. Die gerichtsinterne Mediation tr&#228;gt somit in besonderem Ma&#223;e zum Rechtsfrieden bei.</p>
<p>4.2.3.<br />
Was die Eignung von Streitigkeiten f&#252;r die gerichtsinterne Mediation angeht, so lassen sich schon wegen verschiedener Selektionsmechanismen und der relativ geringen Zahl von F&#228;llen nur wenige Aussagen treffen. Gegenst&#228;ndlich lag ein Schwerpunkt auf sozialversicherungsrechtlichen Streitigkeiten, w&#228;hrend  Streitigkeiten &#252;ber Hilfeleistungen kaum erfolgreich im Mediationsverfahren beizulegen waren. Ob hier die Konfliktbereitschaft h&#246;her war oder vor allem rechtliche Fragen zu entscheiden waren, ist nicht ersichtlich. Jedenfalls best&#228;tigt sich die Annahme, insbesondere die F&#228;lle, in denen schwierige au&#223;errechtliche Umst&#228;nde zu beurteilen sind oder die Verwaltung Ermessensspielr&#228;ume besitzt, seien f&#252;r eine einvernehmliche Konfl iktl&#246;sung geeignet, nicht ohne weiteres. Was die Beziehung zwischen den Parteien angeht, so scheint es eher auf deren Dauer als auf pers&#246;nliche Faktoren anzukommen.</p>
<p>■ Erfolg versprechend ist die sozialgerichtsinterne Mediation vor allem in Angelegenheiten der Krankenversicherung, Unfallversicherung und Rentenversicherung (vgl. 3.6.1.). Durch sie lassen sich insbesondere Streitigkeiten &#252;ber Sozialleistungen und Erstattungsstreitigkeiten regeln (vgl. 3.6.2.).</p>
<p>■ Als besonders geeignet erwiesen hat sich die gerichtsinterne Mediation in Konstellationen, in denen zwischen den Konfl iktparteien eine dauerhafte (gesch&#228;ftliche) Beziehung besteht bzw. eine zuk&#252;nftige Zusammenarbeit notwendig oder gewollt ist.</p>
<p>4.3.<br />
Die gerichtsinterne Mediation hat sich im Rahmen des Modellprojekts als wirksame und leistungsstarke Alternative zur Beilegung sozialrechtlicher Streitigkeiten durch richterliche Sachentscheidungen erwiesen. Welche Effekte man sich von ihr erwarten kann, wenn sie fl&#228;chendeckend angeboten werden sollte, ist aber noch offen und h&#228;ngt wesentlich von der k&#252;nftigen Ausgestaltung des Mediationsverfahrens und dessen Verkn&#252;pfung mit dem sozialgerichtlichen Verfahren ab.</p>
<p>Deshalb ist zu empfehlen, die gerichtsinterne Mediation in der Sozialgerichtsbarkeit fortzuf&#252;hren und sie schrittweise unter Ber&#252;cksichtigung  weiterer Evaluationen aus zubauen. Die mit dem Modellprojekt gesammelten Erfahrungen sprechen daf&#252;r, auf eine umfassende Information sowohl der Richter im Allgemeinen als auch der Beteilig ten in konkreten Verfahren sowie auf eine Verbesserung der Bedingungen, unter denen Richtermediatoren t&#228;tig werden, Wert zu legen.</p>
<p>■ Die Weiterleitung von Verfahren an die Mediationskoordinatoren h&#228;ngt im besonderen Ma&#223;e von der Akzeptanz durch die gesetzlichen Richter und von der Zustimmung der Beteiligten ab. Eine dauerhafte Implementierung der gerichtsinternen Mediation setzt deshalb gute Kenntnisse &#252;ber die M&#246;glichkeiten und Grenzen der Mediation bei den Sozialrichtern voraus. Nur dann kann ermittelt werden, ob die Mediation im konkreten Fall geeignet ist. Das Wissen &#252;ber die alternative Konfl iktbehandlung ist auch f&#252;r eine gute Beratung der Beteiligten im Vorfeld notwendig, damit diese zu einer realistischen Einsch&#228;tzung des Mediationsverfahrens, seiner Vorteile und seines Leistungsverm&#246;gens gelangen k&#246;nnen.</p>
<p>■ Die gerichtsinterne Mediation stellt hohe Anforderungen an die F&#228;higkeiten und damit an die Aus- und Fortbildung der Richtermediatoren. Sie f&#252;hrt auch zu neuen Arbeitsbelastungen. Diesen Tatsachen sollte insbesondere bei einem Ausbau der gerichtsinternen Mediation angemessen Rechnung getragen werden. Als geboten erscheint deshalb nicht nur die Erm&#246;glichung der Teilnahme an einschl&#228;gigen Bildungsveranstaltungen, sondern auch eine Freistellung der Richter f&#252;r ihre T&#228;tigkeiten als Richtermediatoren.</p>
<p><em>http://www.lsg.bayern.de/imperia/md/content/baylsg/mediationindersozialgerichtsbarkeit_ergebnisseeinesmodellprojekts.pdf</em></p></blockquote>
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		<title>Mein Selbstverst&#228;ndnis als Mediatorin BM</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 10:01:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediation]]></category>

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		<description><![CDATA[Ethisches Selbstverst&#228;ndnis des BM
Die nachfolgenden ethischen Grunds&#228;tze sind f&#252;r uns verbindlich.
Menschenbild
In jedem Menschen ist das Potenzial zum Umgang mit und zur L&#246;sung eigener Konflikte vorhanden. Wir vertrauen in unsere und die Kompetenz der Parteien zur kreativen Gestaltung und Verst&#228;ndigung im Konflikt. Wir anerkennen die Autonomie jedes Beteiligten, respektieren die Einzigartigkeit eines jeden und gleichzeitig die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ethisches Selbstverst&#228;ndnis des BM<br />
Die nachfolgenden ethischen Grunds&#228;tze sind f&#252;r uns verbindlich.</p>
<p><strong>Menschenbild</strong><br />
In jedem Menschen ist das Potenzial zum Umgang mit und zur L&#246;sung eigener Konflikte vorhanden. Wir vertrauen in unsere und die Kompetenz der Parteien zur kreativen Gestaltung und Verst&#228;ndigung im Konflikt. Wir anerkennen die Autonomie jedes Beteiligten, respektieren die Einzigartigkeit eines jeden und gleichzeitig die Vielfalt der Unterschiede, in denen wir ein besonderes Potenzial sehen.</p>
<p><strong>Verantwortung</strong><br />
Wir respektieren und f&#246;rdern als MediatorInnen die Selbstverantwortlichkeit aller Beteiligten. Wir sind uns unserer Verantwortung f&#252;r den gesch&#252;tzten Rahmen bewu&#223;t, der den Konfliktparteien das Sicheinlassen auf den Prozess der L&#246;sungssuche erm&#246;glicht und ermutigen sie, die Verantwortung f&#252;r den von ihnen eingebrachten Inhalt und die erarbeiteten Vereinbarungen zu &#252;bernehmen.</p>
<p><strong>Gesch&#252;tzter Rahmen</strong><br />
Wir schaffen und wahren den gesch&#252;tzten Rahmen, der den Konfliktparteien erm&#246;glicht, sich auf den Prozess der L&#246;sungssuche einzulassen und Gewalt ausschlie&#223;t.</p>
<p><strong>Allparteilichkeit und Fairness</strong><br />
Wir nehmen die Bed&#252;rfnisse und Interessen aller Konfliktparteien mit gleichem Respekt wahr. Wir achten auf Machtunterschiede und geben jeder Partei die Zeit und die Aufforderung, ihre Sache vollst&#228;ndig darzustellen. Wir stellen sicher, dass jede Konfliktpartei sich ihrer eigenen Bed&#252;rfnisse und W&#252;nsche klar werden kann.</p>
<p><strong>Offenheit</strong><br />
Als MediatorInnen sind wir ruhig und aufmerksam und ermutigen die Streitparteien zu offener und direkter Aussprache, zu gegenseitiger Toleranz und Wertsch&#228;tzung.</p>
<p><strong>Einf&#252;hlung und Ermutigung der Konfliktparteien</strong><br />
Wir f&#252;hlen uns in die Konfliktparteien ein und achten das gesamte Spektrum der Gef&#252;hle aller Beteiligten. Wir f&#246;rdern die gegenseitige Einf&#252;hlung der Konfliktparteien und ermutigen sie, ihren Konflikt gemeinsam auszutragen.</p>
<p><strong>Vertraulichkeit und Vertrauen</strong><br />
Alles, was wir in der Mediation erfahren, behandeln wir respektvoll und vertraulich. Wir vereinbaren mit den Konfliktparteien, dass sie uns im Falle eines Gerichtsprozesses nicht als Zeugen f&#252;r Tatsachen benennen werden, die uns im Verlauf des Mediationsverfahrens bekannt geworden sind. Durch unsere Integrit&#228;t und Aufrichtigkeit st&#228;rken wir das Vertrauen der Konfliktparteien in das Verfahren der Mediation und die Erreichbarkeit einer L&#246;sung f&#252;r ihren Konflikt.</p>
<p><strong>Freiwilligkeit</strong><br />
Wir gew&#228;hrleisten die freiwillige Teilnahme aller Konfliktparteien an der Mediation, indem wir sie vollst&#228;ndig &#252;ber das Verfahren der Mediation informieren und sie auf dessen M&#246;glichkeiten und Grenzen hinweisen. Mit welchem Ergebnis und zu welchem Zeitpunkt sie den Mediationsprozess beenden wollen, bleibt ausschlie&#223;lich den Konfliktparteien &#252;berlassen.</p>
<p><strong>Eigenes Verhalten im Konflikt</strong><br />
Wir sind bereit, Kritik entgegenzunehmen und im eigenen Konflikt diesen in einer Mediation zu bearbeiten.</p>
<p><strong>Professionalit&#228;t</strong><br />
Wir verpflichten uns, durch sorgf&#228;ltige Vorbereitung die Interessen der Konfliktparteien bestm&#246;glich zu wahren. Wenn wir erkennen, dass eine parteiliche Beratung f&#252;r die Konfliktparteien n&#246;tig w&#228;re, weisen wir sie darauf hin und ermutigen sie, diese f&#252;r sich in Anspruch zu nehmen. Erkennen wir, dass unsere Allparteilichkeit nicht mehr gew&#228;hrleistet ist, verpflichten wir uns, diese unter Zuhilfenahme von professioneller Unterst&#252;tzung wiederzugewinnen bzw. die Mediation an eine Kollegin/einen Kollegen weiterzuleiten.</p>
<p>Wir verpflichten uns zu regelm&#228;&#223;iger Selbstreflexion durch Supervision, Coaching oder kollegiale Beratung und bilden uns regelm&#228;&#223;ig fort, um unsere Qualit&#228;t zu sichern.</p>
<p><em>Europ&#228;ischer Verhaltenskodex f&#252;r Mediatoren<br />
Der BM hat auf der Mitgliederversammlung am 26.09.04 in Frankfurt (Oder) den Europ&#228;ischen Verhaltenskodex f&#252;r Mediatoren anerkannt.</em></p>
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		<title>Familienmediation</title>
		<link>http://www.mediation-konfliktklaerung.de/familienmediation</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 17:56:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediation]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meisten Menschen w&#252;nschen sich ihre Familie als ruhigen Hafen, wo sie W&#228;rme, Geborgenheit und Sicherheit finden wollen. Die Beziehungen innerhalb der Familie geben nicht nur Kindern, sondern auch den Erwachsenen Halt und die M&#246;glichkeit, anstehende Aufgaben und Herausforderungen mit Kraft und Hoffnung zu meistern.
Familien bedeuten somit einerseits Stabilit&#228;t und Sicherheit, andererseits ver&#228;ndern sie sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Menschen w&#252;nschen sich ihre Familie als ruhigen Hafen, wo sie W&#228;rme, Geborgenheit und Sicherheit finden wollen. Die Beziehungen innerhalb der Familie geben nicht nur Kindern, sondern auch den Erwachsenen Halt und die M&#246;glichkeit, anstehende Aufgaben und Herausforderungen mit Kraft und Hoffnung zu meistern.</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>Familien bedeuten somit einerseits Stabilit&#228;t und Sicherheit, andererseits ver&#228;ndern sie sich fortw&#228;hrend</strong> </span>mit dem Wachsen der Kinder, den pers&#246;nlichen Ver&#228;nderungen der Eltern und ihrer Paarbeziehung. Diese Ver&#228;nderungen sind meist normal und stellen doch oft hohe Herausforderungen an die Familienmitglieder.</p>
<p>Themen wie die gemeinsame Erziehung der Kinder vor allem in der Phase der Pubert&#228;t oder auch bei Trennung der Eltern, zu treffende schwierige Entscheidungen, Ver&#228;nderungen der beruflichen Situation eines Elternteils, erlebte Unausgewogenheit in der gegenseitigen Unterst&#252;tzung im Alltag, Erbauseinandersetzungen … die zu kl&#228;renden Themen sind weit gef&#228;chert.</p>
<p>In der Familienmediation erhalten Sie Unterst&#252;tzung beim Finden praktikabler Antworten auf dr&#228;ngende Fragen und Themen innerhalb Ihrer Familie.</p>
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		<title>Paarmediation</title>
		<link>http://www.mediation-konfliktklaerung.de/paarmediation</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 17:49:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediation]]></category>

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		<description><![CDATA[Beziehungen wachsen. Menschen ver&#228;ndern sich.
Paarbeziehung sind f&#252;r uns als Frauen und M&#228;nner eines der wesentlichsten Bestandteile eines erf&#252;llten Lebens, sind sinnstiftend, geben Kraft und leben durch gemeinsam erfahrene Momente. Zudem sind sie meist Ausgangspunkt und eine tragende S&#228;ule der Familie.
In einer Beziehung erleben Paare immer wieder Momente, in denen sich ihre Beziehung wandelt und weiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beziehungen wachsen. Menschen ver&#228;ndern sich.</p>
<p>Paarbeziehung sind f&#252;r uns als Frauen und M&#228;nner eines der wesentlichsten Bestandteile eines erf&#252;llten Lebens, sind sinnstiftend, geben Kraft und leben durch gemeinsam erfahrene Momente. Zudem sind sie meist Ausgangspunkt und eine tragende S&#228;ule der Familie.</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>In einer Beziehung erleben Paare immer wieder Momente, in denen sich ihre Beziehung wandelt und weiter entwickelt. Nahezu jedes Paar kommt im Laufe seiner Beziehung in schwierige Situationen. </strong></span>Ehemals gelungene Kommunikationsweisen und &#8211;muster wirken nun nicht mehr konstruktiv &#8211; auch wenn sie vormals als hilfreich und passend empfunden wurden.</p>
<p>Vielleicht geht dies mit der &#196;nderung von Aufgaben und Rollen innerhalb einer Beziehung einher, mit zu bew&#228;ltigenden Lebensphasen&#252;berg&#228;ngen (z.B. Kinder werden geboren, berufliche Perspektiven ver&#228;ndern sich) oder auch mit pers&#246;nlichen Ver&#228;nderungen eines Partners/einer Partnerin.</p>
<p>Meist werden solche Zeiten gut bew&#228;ltigt, unterst&#252;tzt von dem tragenden Vertrauen und der tieferen Bindung einer Beziehung. Und manchmal w&#252;nschen sich Paare eine begleitende Unterst&#252;tzung dabei.</p>
<p>Einerseits kann eine solche, als konflikthaft erlebte Situation, eine Chance zur Vertiefung des gegenseitigen Verst&#228;ndnisses sein und eine Intensivierung des Miteinander zur Folge haben. Gleichzeitig werden auch Momente tiefer Verunsicherung, des Zweifels und auch des &#196;rgers empfunden, die als Gefahr f&#252;r die Beziehung erlebt werden.</p>
<p>Nach einer l&#228;ngeren Konfliktgeschichte erz&#228;hlen die Parteien vollkommen unterschiedliche Geschichten. Da mag es zwar einige &#220;bereinstimmungen in den Fakten und zeitlichen Abfolgen von Ereignissen geben (manchmal sogar nicht mal die), sp&#228;testens aber, wenn es an die Bedeutung der Ereignisse geht, an die Auswirkungen auf das F&#252;hlen und Denken des Gegen&#252;bers, spaltet sich das Bild in zweidimensionale Skizzen, die nur noch f&#252;r eine Partei G&#252;ltigkeit haben. Gleichzeitig unterstellt diese aber dem Konfliktgegner, mit seinem Bild entweder zu l&#252;gen oder doch zumindest nur aus strategischen Gr&#252;nden das eine ins grelle Licht des Vordergrundes zu r&#252;cken und das andere im Halbdunkel des Hintergrundes verschwinden zu lassen.</p>
<p>Vertrauen und die F&#228;higkeit der Zusammenschau wieder zu gewinnen und fremdes inneres Erleben zumindest als Teilwahrheit zu respektieren &#8211; das ist die Reise der MediandInnen, die ich begleiten darf. Sie beginnt in stark eskalierten Konflikten mit der &#220;berwindung einer grunds&#228;tzlichen Ablehnung, die es verunm&#246;glicht, den anderen auch nur als menschliches Gegen&#252;ber, geschweige denn als potenziellen Gespr&#228;chspartner zu akzeptieren, und verl&#228;uft &#252;ber die Erkenntnis, dass der andere ebenfalls eine - wenn auch v&#246;llig andere &#8211; Sicht auf die Wahrheit hat, bis hin zum Ausdruck von wiedergewonnenener Empathie durch entsprechende Handlungen. Im Verlauf der Reise gelingt es den Beteiligten mehr und mehr, sich aus ihrer Opferrolle zu befreien. Die Ressourcen, den Prozess der Konfliktbearbeitung wieder in die eigenen H&#228;nde zu nehmen, werden wieder zug&#228;nglich. <strong><span style="color: #ff6600;">&#8220;Den anderen mit dem Herzen sehen&#8221; &#8211; so lautet eine russische Redewendung &#8211; ist dann der Wendepunkt f&#252;r den Aufstieg ans Licht und die Weiterfahrt in die Zufkunft. Im Mediationsprozess ist die F&#228;higkeit, wieder in die Zukunft zu planen und Worst-case- bzw. Best-case-Sezenarien zu entwickeln, bereits ein Indiz f&#252;r eine beginnende Deeskalierung und die Wiedererlangung von Selbstheilungskr&#228;ften durch die Parteien.</span></strong></p>
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