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	<title>Mediation &#38; Konfliktklärung, Andrea Keisel München &#187; Konfliktklärung</title>
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		<title>l&#246;sungsfokussierte Gespr&#228;chsf&#252;hrung</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Aug 2012 08:33:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konfliktklärung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die l&#246;sungsfokussierte Beratung ist eine spezielle Art der Gespr&#228;chsf&#252;hrung, die von den Psychotherapeuten Steve de Shazer und Insoo Kim Berg 1982 erstmals vorgestellt wurde. Sie geht von dem Standpunkt aus, dass es hilfreicher ist, sich auf W&#252;nsche, Ziele, Ressourcen, Ausnahmen vom Problem zu konzentrieren anstatt auf Probleme und deren Entstehung. Dieser Ansatz verbreitet sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die l&#246;sungsfokussierte Beratung ist eine spezielle Art der Gespr&#228;chsf&#252;hrung, die von den Psychotherapeuten <strong><em>Steve de Shazer und Insoo Kim Berg</em></strong> 1982 erstmals vorgestellt wurde. Sie geht von dem Standpunkt aus, <span style="color: #ff6600;"><strong>dass es hilfreicher ist, sich auf W&#252;nsche, Ziele, Ressourcen, Ausnahmen vom Problem zu konzentrieren anstatt auf Probleme und deren Entstehung</strong>.</span> Dieser Ansatz verbreitet sich in den letzten Jahren auch in Bereichen wie Coaching, der P&#228;dagogik sowie dem Management.</p>
<p><strong>Grundprinzipien</strong><br />
L&#246;sungsfokussierung bedeutet, dass ein Problem nicht gel&#246;st werden kann, wenn man sich in der Problemwelt aufh&#228;lt, sondern dass man dazu in die L&#246;sungswelt wechseln muss.  <span style="color: #993300;"><span style="color: #ff6600;"><span style="color: #000000;">Dies hat schon</span> <strong><em><strong>Albert Einstein</strong></em></strong> <span style="color: #000000;">erkannt</span> : &#8220;<em>Probleme kann man niemals mit der gleichen Denkweise l&#246;sen, durch die sie entstanden sind. Die bedeutenden Probleme, denen wir heute gegen&#252;berstehen, k&#246;nnen nicht auf der Ebene des Denkens gel&#246;st werden, die sie hervorgerufen hat.&#8221;</em></span> </span></p>
<p>Die Br&#252;cke, um von der Problemwelt in L&#246;sungswelt zu kommen, bildet das Herzst&#252;ck der l&#246;sungsfokussierten Arbeit: die Wunderfrage. Wie Steve deShazer meinte: <em>Wir wissen nicht, was gut ist, aber wir wissen, was besser ist</em>. Sobald wir wissen, wie sich das, wo wir hinwollen, wie es sich anf&#252;hlt, wie es aussieht, wie es sich anh&#246;rt und es mit all unseren Sinnen ein Inneres Bild davon haben, habe wir bereits die L&#246;sung in uns bewusst gemacht und wissen nun, wo wir hinwollen. Anschliessend k&#246;nnen wir dann erkennen, welche Teile von unserem Inneren L&#246;sungsbild bereits in unserem Leben vorhanden war bzw. ist und diese  &#8221;positiven Unterschiede&#8221;  verst&#228;rken. <span style="color: #ff6600;"><strong>Sobald uns bewusst ist,  wo wir hin wollen, m&#252;ssen wir nurmehr unsere Ressoucen erkennen und das, was von unserem Inneren L&#246;sungsbild bereits funktioniert und passt verst&#228;rken.</strong></span></p>
<p>Wesentliche Elemente entstammen der Kommunikationsforschung, den &#8220;Sprachspielen&#8221; von <em>Wittgenstein</em>, der Systemtheorie und Selbstorganisation, der Kybernetik zweiter Ordnung, dem Konstruktivismus und der Hypnotherapie eines <em><a title="Milton H. Erickson / Hypnocoaching" href="http://www.mediation-konfliktklaerung.de/hypnocoaching" target="_blank">Milton H. Erickson</a></em>. Gest&#252;tzt wird diese Form der Gespr&#228;chsf&#252;hrung durch aktuelle Forschungsergebnisse der Hirnforschung, insbesondere dem Konzept der Neuroplastizit&#228;t: Diese besagt, dass das Gehirn seine Struktur und seine damit zusammenh&#228;ngende Funktion laufend ver&#228;ndert, der gemachten Erfahrung anpasst. So etwa besteht Lernen in der Verst&#228;rkung synaptischer Verbindungen zwischen Neuronen.</p>
<p>Das zentral und radikal &#8220;Neue&#8221; am &#8220;L&#246;sungsfokussierten Ansatz&#8221; ist das Bekenntnis zur &#8220;Einfachheit&#8221; (&#8221;Simplicity&#8221;): Um in komplexen Situationen und Systemen erfolgreich zu sein, ist es nicht immer hilfreich, sie modellieren und verstehen zu wollen &#8211; hilfreicher ist es oft, unvoreingenommen zu beobachten, was alles wie gew&#252;nscht funktioniert, um in kleinen Schritten mehr davon zu tun.</p>
<p>Die Wirksamkeit des l&#246;sungsfokussierten Kurzzeitkonzepts wurde durch wissenschaftliche Studien best&#228;tigt, (siehe Liste der Evaluationen der European Brief Therapy Association)</p>
<p><strong>L&#246;sungsfokussierung geht davon aus, dass:</strong><br />
- positive Ver&#228;nderungen in komplexen Situationen auf Basis kleiner Schritte geschehen;<br />
- f&#252;r diese Schritte nur wenige Informationen &#252;ber das, was bisher schon etwas besser funktionierte, gen&#252;gen;<br />
- bei Analysen nicht die Frage &#8220;wie ist es &#8211; wie kam es dazu?&#8221;, sondern die Frage &#8220;was macht den Unterschied zwischen besser/schlechter aus?&#8221; ins Zentrum r&#252;ckt;<br />
- anstelle des &#8220;theoretisch umfassend Verstehenwollens&#8221; das konkrete Handeln in kleinen Schritten tritt;<br />
- von allen Beteiligten angenommen wird, dass sie interessiert an positiven Ver&#228;nderungen sind.</p>
<p><strong>Die drei Grundprinzipien der L&#246;sungsfokussierung </strong><br />
- &#8220;Repariere nicht, was nicht kaputt ist!&#8221;<br />
- &#8220;Finde heraus, was gut funktioniert und passt &#8211; und tu mehr davon!&#8221;<br />
- &#8220;Wenn etwas trotz vieler Anstrengungen nicht gut genug funktioniert und passt &#8211; dann h&#246;re damit auf und versuche etwas anderes!&#8221;</p>
<p><strong>Die sechs Merks&#228;tze zur l&#246;sungsfokussierten &#8220;Einfachheit&#8221; (&#8221;Simplicity&#8221;) </strong><br />
- L&#246;sungen statt Probleme: &#8220;Nicht das Problemverst&#228;ndnis vertiefen, sondern erkunden, wie es ist, wenn es besser ist&#8221;.<br />
- Interaktion statt isolierter Individualit&#228;t: &#8220;Unser Verhalten entwickelt sich in der Interaktion mit anderen. In der L&#246;sungsfokussierten Arbeit wird nicht &#252;ber Meinungen, Glaubenss&#228;tze oder Werte diskutiert, sondern &#252;ber beobachtbares Handeln&#8221;.<br />
- Beachte und nutze das, was da ist &#8211; nicht das Fehlende: &#8220;Nicht die L&#252;cke zwischen &#8216;Ist&#8217; und &#8216;Soll&#8217; ermitteln, sondern das, was &#8211; wenn auch nur selten &#8211; heute bereits etwas besser ist&#8221;.<br />
- Die Chancen im Gestern, Heute und Morgen sehen: &#8220;Chancen in der Zukunft und im Heute zu &#252;berlegen, ist ein vertrauter Gedanke. Eher un&#252;blich ist es, auch im &#8216;Gestern&#8217; bewusst das zu erkunden, was sich fr&#252;her bereits als Chance zeigte &#8211; um auch das zu nutzen&#8221;.<br />
- Einfache Sprache: &#8220;Statt langer, komplizierter, abstrakter und beeindruckend klingender Worte einfache Alltagsworte benutzen&#8221;.<br />
- Jede Situation als speziell sehen &#8211; keine schlechtpassende allgemeine Theorie dar&#252;berst&#252;lpen: &#8220;Offen und neugierig sich jedes Mal von neuem positiv &#252;berraschen lassen&#8221;.</p>
<p><strong>Weiterf&#252;hrende Hinweise </strong><br />
Die zentrale Voraussetzung jeder Beratung ist die Erwartung, dass sich etwas ver&#228;ndern und verbessern kann. L&#246;sungsfokussierte Beratung glaubt, dass Ver&#228;nderungsprozesse unvermeidbar sind und sich fortw&#228;hrend ereignen.</p>
<p>Die Methode unterscheidet sich von anderen Vorgehensweisen durch die &#220;berzeugung des Beraters, dass bereits eine kleine Ver&#228;nderung im Verhalten eines einzigen Menschen erhebliche und weitreichende Ver&#228;nderungen aller &#252;brigen Beteiligten nach sich ziehen kann. Sie konzentriert sich auf die Ausnahmen eines Problems, jene Momente, in denen kleine Ver&#228;nderungen in der Stabilit&#228;t eines Problemzustands auftreten. <span style="color: #ff6600;"><strong>Der Ausbau einer schon vorhandenen Ver&#228;nderung, so klein sie auch immer sein mag, wird als wichtiger betrachtet als dar&#252;ber nachzudenken, wie sich falsches Verhalten korrigieren oder ver&#228;ndern l&#228;sst.</strong></span></p>
<p>Die Erforschung des spontanen oder willk&#252;rlichen minimalen Auftretens des erw&#252;nschten Zielzustands steht im Mittelpunkt der Interventionen. L&#246;sungsfokussierte Beratung bedeutet: Die L&#246;sung steht im Mittelpunkt. <span style="color: #ff6600;"><strong>Das Verfahren zeichnet sich durch das Bem&#252;hen aus, pers&#246;nliche und soziale F&#228;higkeiten einer Person deutlich zu machen und gemeinsam L&#246;sungen zu konstruieren</strong></span>, d. h. Alternativen zu dysfunktionalen Gedanken-, Gef&#252;hls- und Handlungsmustern zu finden. Das Praxismodell f&#228;llt durch seine konsequente Ziel- und Ressourcenorientierung auf. Ressourcenorientierung meint eine Grundhaltung, die sich nicht an Defiziten, sondern an den St&#228;rken und Kompetenzen der Menschen orientiert.</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">L&#246;sungsfokussiertes Arbeiten hat zum Ziel, mit den Klienten gemeinsam Perspektiven zu entwickeln, welche sie ermutigen, m&#246;glichst selbst gefundene Schritte in Richtung ihrer angestrebten Ziele zu gehen.</span> </strong>L&#246;sungsfokussierte Kommunikation (LFK) verzichtet weitgehend auf Diagnosestellungen, die sich an Defiziten eines Individuums ausrichten, d. h. sie ist gerade nicht kausal orientiert.</p>
<p>Die vorgetragenen Probleme, Konflikte, St&#246;rungen usw. werden nicht vertieft exploriert, sondern die beim Klienten vorhandenen Kompetenzen und Ressourcen in den Fokus genommen und alle M&#246;glichkeiten ihrer aktiven Nutzung ausgesch&#246;pft, um m&#246;glichst direkt eine Probleml&#246;sung zu erzielen. Beratung kann auch deswegen kurz sein, weil sie von der Annahme ausgeht, dass innerhalb der Beratungszeit nur Anregungen, Anst&#246;&#223;e f&#252;r die eigentlichen Entwicklungs- und Ver&#228;nderungsprozesse gegeben werden, die im konkreten Alltag des Klienten umgesetzt bzw. vollzogen werden m&#252;ssen. Nach de Shazer sei K&#252;rze kein angestrebtes Ziel, sondern eine logische Folge der l&#246;sungsfokussierten Intervention. Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Berater schnell vorgehen soll, sondern dass er sich an dem individuellen Klienten orientiert. Dieses Modell begr&#252;ndet sich nach de Shazer auf der Systemtheorie. Die Allgemeine Systemtheorie will exakt dies sein: allgemein. Sie gilt als anwendbar auf jedes System, unabh&#228;ngig von der je spezifischen Natur der beteiligten Elemente und der zwischen ihnen bestehenden Beziehungen.</p>
<p>Die Erkenntnisse der Neuroplastizit&#228;t zeigen, dass Lernen und Verhaltens&#228;nderungen durch die Verst&#228;rkung synaptischer Verbindungen zwischen Neuronen auf Basis gemachter Erfahrungen zu Stande kommt. Die l&#246;sungsfokussierte Beratung unterst&#252;tzt das, indem sie den Klienten Erfahrungen erm&#246;glicht, die in die Richtung der Ziele der Klienten weisen. Steve de Shazer formuliert das so: «If something works, do more of it and if something doesn&#8217;t work, do something else» (etwa: &#8220;Wenn etwas funktioniert, tu mehr davon und wenn etwas nicht funktioniert, tu etwas anderes&#8221;). <span style="color: #ff6600;"><strong>Klienten sollen also eingeladen werden, mehr von dem zu tun, was in Richtung ihrer Ziele weist.</strong></span> Dadurch machen ihre neuronalen «L&#246;sungsnetzwerke» Erfahrungen, die zu ihrer Verst&#228;rkung f&#252;hren und die «Problemnetzwerke» verk&#252;mmern und verlieren an Einfluss.</p>
<p>Die durchschnittliche Anzahl der Sitzungen liegt zwischen vier und sieben. Die zeitlichen Intervalle zwischen den Sitzungen werden jeweils ausgehandelt und k&#246;nnen wenige Tage oder mehrere Monate sein.</p>
<p><strong>Begriffsbestimmung ‚l&#246;sungsfokussiert’ </strong><br />
Das Verfahren l&#228;sst sich inhaltlich von diversen l&#246;sungsorientierten Verfahren trennen. Der wesentliche Unterschied liegt Peter Kaimer zufolge zum einen „&#8230;in der Radikalit&#228;t bez&#252;glich der aktiven Thematisierung von pr&#228;sentierten Problemen durch die Berater. W&#228;hrend l&#246;sungsorientierte Beratung hier eher eine ‚weiche’ Linie verfolgt und durchaus bereit ist, das Problemverst&#228;ndnis zu vertiefen, verzichtet l&#246;sungsfokussierte Beratung weitgehend darauf. Zum anderen greifen l&#246;sungsorientierte Berater weit mehr auf spezifische und bew&#228;hrte Techniken zur Problembearbeitung zur&#252;ck. Im Der l&#246;sungsfokussierte Ansatz kn&#252;pft st&#228;rker an die Spezifika und Ressourcen des Klienten an und widmet den pr&#228;sentierten Problemen gleichsam bedeutend weniger Aufmerksamkeit“.</p>
<p>Die Klienten sind die Experten, weil sie, wenn sie mit einem Problem in die Beratung kommen, immer auch schon eine Idee von ihrer L&#246;sung mitbringen. Die individuellen Ideen sollen respektiert und mit den Klienten kooperativ weiter verfolgt werden, um ihnen die Nutzung ihrer L&#246;sungsideen zu erleichtern und zu erm&#246;glichen.</p>
<p>ZUR VERST&#196;RKUNG DER RESSOURCEN  UND UM DIE L&#214;SUNGE DURCH DAS ERLEBEN ZU VERANKERN (IM GEHIRN ZU VERKOPPELN) SOWIE UM NICHT OFFENSICHTLICHES/UNBEWUSSTES MIT EINZUBEZIEHEN KANN ANSCHLIESSEND EINE SYSTEMISCHE STRUKTURAUFGESTELLUNG ERFOLGEN</p>
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		<title>ZRM Z&#252;rcher Ressourcen Modell</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 10:31:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konfliktklärung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Z&#252;rcher Ressourcen Modell «ZRM®» ist ein Selbstmanagement-Training und wurde von Dr. Frank Krause und Dr. Maja Storch f&#252;r die Universit&#228;t Z&#252;rich entwickelt. Es wird laufend durch wissenschaftliche Begleitung auf seine nachhaltige Wirkung hin &#252;berpr&#252;ft. «ZRM®» beruht auf neuesten neurowissenschaftlichen Erkenntnissen zum menschlichen Lernen und Handeln. Es bezieht systematisch kognitive, emotive und physiologische Elemente in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Z&#252;rcher Ressourcen Modell «ZRM®» ist ein Selbstmanagement-Training und wurde von <strong><em>Dr. Frank Krause</em></strong> und <strong><em>Dr. Maja Storch</em></strong> f&#252;r die <em><strong>Universit&#228;t Z&#252;rich</strong></em> entwickelt. Es wird laufend durch wissenschaftliche Begleitung auf seine nachhaltige Wirkung hin &#252;berpr&#252;ft. «ZRM®» beruht auf neuesten neurowissenschaftlichen Erkenntnissen zum menschlichen Lernen und Handeln. Es bezieht systematisch kognitive, emotive und physiologische Elemente in den Entwicklungsprozess mit ein. Durch eine abwechslungsreiche Folge von systemischen Analysen, Coaching, theoretischen Impulsreferaten und interaktiven Selbsthilfetechniken entwickeln und erweitern die Teilnehmenden ihre Selbstmanagementkompetenzen.</p>
<p><span style="color: #ff9900;"><strong>Mit Hilfe des ZRM soll der Mensch sich &#252;ber eigene Ziele klar werden, indem auch das Unbewusste einbezogen wird, um dann unter Beachtung der somantischen Marker ein optimal motivierendes Ziel zu formulieren, mit dem der &#8220;Rubikon&#8221; &#252;berschritten werden kann, um dann dieses Ziel in die Handlung so umzusetzen, dass es schliesslich auch Eingang findet in unser unbewusstes Handlungsrepertoiere.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff9900;"><a title="ZRM und Mediation" href="http://www.majastorch.de/download/artikel/2012_Gamm_Spektrum_Mediation.pdf"><em> ARTIKEL: Das Z&#252;rcher Ressourcen Modell und Mediation</em></a></span></p>
<p><span style="FONT-SIZE: 7.5pt; COLOR: #3f3f3f; FONT-FAMILY: Verdana">Beim Rubikon-Modell von Heckhausen (1989) und Gollwitzer (1990) handelt es sich um ein motivationspsychologisches Modell zielrealisierenden Handelns. Dieses Modell erlaubt es, ein Handlungsziel, etwas, das ein Mensch gerne tun w&#252;rde, auf seiner Reise durch die Zeit zu begleiten. Es gibt einen &#220;berblick &#252;ber die verschiedenen &#8220;Reifungsstadien&#8221;, die ein Wunsch, ist er einmal im Bewusstsein aufgetaucht, durchlaufen muss, bis der betreffende Mensch soweit mobilisiert, motiviert und aktiviert ist, damit dieser Wunsch zum Ziel wird, mit Willenskraft verfolgt und aktiv in Handlung umgesetzt wird. </span></p>
<p><span style="FONT-SIZE: 7.5pt; COLOR: #3f3f3f; FONT-FAMILY: Verdana">Heckhausen hat eine schl&#252;ssige und wissenschaftlich gut abgesicherte Beschreibung der Entwicklung von Handlungszielen vorgelegt, die Laien wie professionellen BeraterInnen dabei hilft, die richtige Route zu finden. Den Begriff des Rubikon w&#228;hlte Heckhausen in Anlehnung an Julius Caesar, der im Jahre 49 vor Christus mit den Worten &#8220;alea jacta est&#8221; (lat: der W&#252;rfel ist gefallen), kundtat, dass er nach einer Phase das Abw&#228;gens den Entschluss gefasst hatte, mit seinen Soldaten einen Fluss mit dem Namen &#8220;Rubikon&#8221; zu &#252;berschreiten, und der damit einen Krieg begann. Die Rubikon-Metapher wurde gew&#228;hlt, um &#8220;die Grundprobleme einer jeden Motivationspsychologie, n&#228;mlich die Wahl von Handlungszielen einerseits und die Realisierung dieser Ziele andererseits&#8221; (Gollwitzer, 1991, S. 39) zu analysieren. Mit anderen Worten: &#8220;Welche Karriere m&#252;ssen W&#252;nsche durchlaufen, damit sie effektiv in relevante Handlungen umgesetzt werden k&#246;nnen?&#8221; (Gollwitzer,</span><span style="FONT-SIZE: 7.5pt; FONT-FAMILY: Verdana">1991, ebenda). Diese &#8216;Karriere&#8217; beginnt mit einem (bewussten) <strong>Motiv</strong>, geht dann, sofern es gelingt, den &#8216;Rubikon&#8217; zu &#252;berqueren, in eine von Entschlossenheit charakterisierte <strong>Intention</strong> &#252;ber. Auf sie aufbauend folgt eine sog. &#8216;<strong>pr&#228;aktionale Vorbereitung</strong>&#8216;, in der die Planungen und Ma&#223;nahmen erfolgen, um abschlie&#223;end die angezielte <strong>Handlung </strong>auszuf&#252;hren. </span></p>
<p><span style="FONT-SIZE: 7.5pt; FONT-FAMILY: Verdana">Aus motivationspsychologischer Sicht geht Kuhl (2001) davon aus, dass jedem bewusst gewordenen Motiv ein unbewusster &#8220;Bed&#252;rfniskern&#8221; (S. 553) zugrunde liegt. Ebenso geht neurowissenschaftliche Theoriebildung davon aus, dass die Grundlage der Motivbildung in unbewusst verlaufenden Prozessen zu suchen sein muss. &#8220;Das unbewusste, limbische Erfahrungsged&#228;chtnis lenkt &#8211; hierin ist Freud zweifellos zuzustimmen &#8211; unser Handeln st&#228;rker als unser bewusstes Ich; es &#228;ussert sich als Motive, Zu- und Abneigungen, Stimmungen, Antriebe, W&#252;nsche und Pl&#228;ne, die als relativ diffus und detailarm empfunden werden&#8221; (Roth, 2001, S. 373). In diesem Sinne sollte nach Grawe (1998) der Stufe des bewusst gewordenen Motivs eine Stufe, welche die unbewussten und vorbewussten Bed&#252;rfnisse beinhaltet, vorgeschaltet werden. Dieser Anregung folgend, haben wir das urspr&#252;nglich vierstufige Modell, das mit einem (bewussten) Motiv beginnt, um eine f&#252;nfte Stufe erg&#228;nzt. Sie beinhaltet das unbewusste (oder zumindest wenig bewusste) <strong>Bed&#252;rfnis</strong>, welches dem (bewussten) Motiv als vorangehend oder zugrundeliegend angenommen wird.<br />
(Text: Maya Storch)</span></p>
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		<title>Kl&#228;rungshilfe</title>
		<link>http://www.mediation-konfliktklaerung.de/klaerungshilfe</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 06:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konfliktklärung]]></category>

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		<description><![CDATA[Kl&#228;rungshilfe ist eine eigenst&#228;ndige Methode der Mediation. Ziel ist es, in einem Konflikt zwischen den zerstrittenen Parteien Klarheit bez&#252;glich Fakten und Gef&#252;hlen zu schaffen, um darauf aufbauend tragf&#228;hige L&#246;sungen zu finden. Der Leitgedanke dieser Methode lautet daher: „Vergangenheit verstehen &#8211; Gegenwart kl&#228;ren &#8211; Zukunft planen“.
Die Kl&#228;rungshilfe unterscheidet sich im Gegensatz zu anderen Mediationsverfahren in vier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kl&#228;rungshilfe ist eine eigenst&#228;ndige Methode der Mediation. Ziel ist es, in einem Konflikt zwischen den zerstrittenen Parteien Klarheit bez&#252;glich Fakten und Gef&#252;hlen zu schaffen, um darauf aufbauend tragf&#228;hige L&#246;sungen zu finden. Der Leitgedanke dieser Methode lautet daher: „<span style="color: #ff6600;"><strong>Vergangenheit verstehen &#8211; Gegenwart kl&#228;ren &#8211; Zukunft planen</strong></span>“.</p>
<p>Die Kl&#228;rungshilfe unterscheidet sich im Gegensatz zu anderen Mediationsverfahren in vier entscheidenden Punkten:</p>
<p><strong>Keine Einzelvorgespr&#228;che</strong><br />
Es werden im Vorfeld keine Einzelgespr&#228;che mit den Konfliktparteien gef&#252;hrt, um der ersten Situationsschilderung m&#246;glichst unvoreingenommen und erst in Anwesenheit der anderen Parteien begegnen zu k&#246;nnen. Diese Anwesenheit hat einen positiven Einfluss auf die ersten Perspektivschilderungen und beg&#252;nstigt die Kl&#228;rbarkeit des Konflikts.</p>
<p>Eine Ausnahme bilden die ausf&#252;hrlichen Vorgespr&#228;che mit der obersten am Konflikt beteiligten F&#252;hrungskraft. Diese sind n&#246;tig, um eine vertrauensvolle Atmosph&#228;re zu schaffen, die auch in schwierigen Phasen des Gespr&#228;chs Stabilit&#228;t gew&#228;hrleistet.</p>
<p><strong>Fokus auf Gef&#252;hle</strong><br />
<span style="color: #ff6600;"><strong>Die schwierigen Gef&#252;hle im Konflikt (Wut, &#196;rger, Hass, Hilflosigkeit, Ohnmacht&#8230;) und die aus ihnen resultierenden Haltungen und Handlungen (Unvers&#246;hnlichkeit, K&#228;lte, Ignoranz, Geringsch&#228;tzung&#8230;) bekommen bei der Kl&#228;rungshilfe eine besondere Bedeutung. Statt sie zu reglementieren, sanktionieren oder gar ignorieren thematisiert die Kl&#228;rungshilfe sie, um sie durch Verstehen und Vertiefen sukzessive zu deeskalieren</strong></span><span style="color: #ff6600;">.</span></p>
<p><strong>Keine Freiwilligkeit n&#246;tig</strong><br />
Da die Kl&#228;rungshilfe zum &#252;berwiegenden Teil in innerbetrieblichen Konfliktfeldern zum Einsatz kommt, erh&#228;lt die zentrale Forderung der Mediationsbewegung nach Freiwilligkeit hier einen anderen Stellenwert. Damit z.B. der Vorgesetzte in Konfliktsituationen seine F&#252;rsorgepflicht wahrnehmen kann, muss er mit seinen Mitarbeitern kl&#228;rende Gespr&#228;che f&#252;hren k&#246;nnen. Im gleichen Ma&#223;, wie er von deren Einverst&#228;ndnis dazu abh&#228;ngig w&#228;re, im gleichen Ma&#223; w&#228;ren ihm die H&#228;nde gebunden und er handlungsunf&#228;hig. Deswegen reicht es der Kl&#228;rungshilfe, wenn die oberste am Konflikt beteiligte F&#252;hrungskraft die Konfliktmoderation m&#246;chte. Die Mitarbeiter m&#252;ssen sich dann dem Gespr&#228;ch stellen. Deren Unwilligkeit ist hierbei eine vollkommen nachvollziehbare und willkommene Systemgr&#246;&#223;e im Gespr&#228;ch, die auch so vom Kl&#228;rungshelfer respektiert wird.</p>
<p> <strong>METHODE</strong><br />
Die Kl&#228;rungshilfe wird in einen Prozess mit sieben Phasen unterteilt. Dieser wird inzwischen auch unter dem Namen „bridge over troubled water“ bzw. Kl&#228;rungshilfebr&#252;cke gef&#252;hrt.</p>
<p><em>1. Phase &#8211; Auftragskl&#228;rung</em><br />
Eine Konfliktsituation wird an den Kl&#228;rungshelfer herangetragen. Beide Seiten (Auftraggeber und Kl&#228;rungshelfer) m&#252;ssen in dieser Phase die Situation, die Motivation und organisatorische Aspekte abkl&#228;ren.</p>
<p><em>2. Phase &#8211; Anfangsphase<br />
</em>Die Konfliktparteien und der Kl&#228;rungshelfer treffen erstmalig aufeinander und lernen sich kennen. Der Ablauf der Kl&#228;rung wird kurz erl&#228;utert, Hindernisse beseitigt und Bedingungen abgekl&#228;rt.</p>
<p><em>3. Phase &#8211; Selbstkl&#228;rungsphase</em><br />
Der eigentliche Einstieg in die Konfliktinhalte geschieht in dieser Phase. Jeder einzelne schildert in Anwesenheit aller anderen seine Sichtweise. Dies erfolgt h&#228;ufig unter zu Hilfenahme von visuellen Mitteln, wie das Bilder malen. Das Ziel ist es, jeden zu verstehen und dabei die zu besprechenden Themen zu identifizieren.</p>
<p><em>4. Phase &#8211; Dialogphase<br />
</em>Dies ist die l&#228;ngste Phase, auf die ungef&#228;hr die H&#228;lfte der gesamten Kl&#228;rungszeit entf&#228;llt und die somit das Zentrum der Kl&#228;rung bildet. Der Kl&#228;rungshelfer f&#252;hrt die Parteien in einen Konfliktdialog, der ohne ihn eskalieren oder absterben w&#252;rde. Auf explizite Gespr&#228;chsregeln wird bewusst verzichtet.</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">Neben anderen Methoden der Gespr&#228;chsmoderation wie aktives Zuh&#246;ren und Zusammenfassen kommt verst&#228;rkt die Methode des Doppeln zum Einsatz.</span> </strong>Der Kl&#228;rungshelfer geht dabei neben einen der Beteiligten und fragt: „Darf ich mal neben Sie kommen, f&#252;r Sie etwas sagen, und Sie sagen dann, ob es so stimmt?“ Er spricht dann in direkter Rede, als w&#228;re er die Person.</p>
<p>Doppeln wird auf vier Ebenen durchgef&#252;hrt:</p>
<p>Beobachtbares &#8211; vergangene Vorf&#228;lle, Situationen, Fakten<br />
Beziehungsebene &#8211; durch Einf&#252;hlung gewonnene Vermutungen werden ausgesprochen<br />
Negative Gef&#252;hle &#8211; werden beim Doppeln ohne Vorwurf n&#252;chtern beim Namen genannt<br />
Innere Not &#8211; Vorverletzung aus anderen Lebenssituationen spielen unbemerkt in den Konflikt hinein und werden achtsam entsch&#228;rft.</p>
<p><em>5. Phase &#8211; Erkl&#228;rungs- und L&#246;sungsphase</em><br />
Idealerweise sind nach dem Dialog verh&#228;rtete Gef&#252;hle aufgeweicht und Feindbilder werden nicht mehr l&#228;nger aufrechterhalten. Jeder erkennt seinen Anteil an der Gesamtentwicklung und solidarisiert sich automatisch mit den anderen. Aber auch wenn die Parteien nach dem Dialog nicht zu einem friedlichen Ende gekommen sind, so ist es m&#246;glich, sie durch die nun folgende Erkl&#228;rungsphase in die Lage zu versetzen, menschen-, sach- und situationsgerechte L&#246;sungen zu vereinbaren. Dazu bietet der Kl&#228;rungshelfer jetzt aus seiner neutralen Au&#223;enperspektive eine Erkl&#228;rung an, die ohne Zuweisung von Schuld die Konfliktursachen und &#8211;mechanismen beschreibt. Dadurch wird eine Distanz erzeugt, die beruhigt und ein rationales Erfassen m&#246;glich macht. Diese Erkl&#228;rung muss so sein, dass ihr alle, ohne Vorbehalte zustimmen k&#246;nnen.</p>
<p>Erst jetzt, nach der Erkl&#228;rung, folgt die Suche nach tragf&#228;higen, alltagstauglichen L&#246;sungen, die mit verschiedenen kreativen Moderationsmethoden gefunden werden.</p>
<p><em>6. Phase &#8211; Abschlussphase</em><br />
Zum Abschluss des Kl&#228;rungsgespr&#228;chs wird seitens der Parteien negative und positive Kritik an der Gespr&#228;chsf&#252;hrung ge&#252;bt und mit einem Blick nach vorne thematisiert, wie es weiter geht.</p>
<p><em>7. Phase &#8211; Nachsorge</em><br />
Diese Phase ist zeitlich von den vorherigen Phasen abgekoppelt, denn alle weiteren Kontakte mit dem Kl&#228;rungshelfer sind eine Form der Nachsorge: Relativ h&#228;ufig sind nachfolgende Kl&#228;rungssitzungen und Coaching mit der obersten F&#252;hrungskraft. Im einfachen Fall wird ein Telefongespr&#228;ch nach ca. 1-3 Monaten gef&#252;hrt. Die Nachsorge unterst&#252;tzt die Nachhaltigkeit der Ver&#228;nderungen. Kommt es zu einer Trennung der Beteiligten, kann der Kl&#228;rungshelfer in dieser Phase unterst&#252;tzend bei der Gestaltung der Trennung agieren.</p>
<p>Haben sich die Beteiligten dazu entschlossen, weiter zusammen zu bleiben, kann die Kl&#228;rung dann weiter in die verschiedenen hierarchischen Ebenen f&#252;hren.</p>
<p> </p>
<p><strong>Kl&#228;rungshilfe als KONFLIKTPROPHYLAXE</strong></p>
<p>Die Methode der Kl&#228;rungshilfe ist nicht nur wirksam, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Sie empfiehlt sich auch immer wieder zur Vorbeugung von Konflikten bzw. zur Optimierung der Zusammenarbeit eines Teams. Selbst gut funktionierende Teams sollten sich von Zeit zu Zeit folgenden Fragen widmen: Wie sieht die Situation in unserem Team aus? Wo liegen unsere St&#228;rken? Wo unsere Schw&#228;chen? Wie gut ist unsere Kommunikation? Wie ehrlich und offen gehen wir miteinander um? Was k&#246;nnen wir noch optimieren? Der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer eines mittelst&#228;ndischen Unternehmens berichtete nach einer Kl&#228;rungshilfe, die er als Teamentwicklungsma&#223;nahme mit seinen Abteilungsleitern durchgef&#252;hrt hatte: &#8220;Das war eine gute Sache. <span style="color: #ff6600;"><strong>Obwohl wir auf den ersten Blick ein ganz gutes Team sind, kamen doch noch Schwierigkeiten, die wir miteinander haben zur Sprache, die bis dahin unter dem Tisch waren. </strong></span>Nichts dramatisches, aber irgendwie l&#228;uft unsere Zusammenarbeit seither noch runder und effektiver. Ab und zu muss man halt mal Hausputz machen&#8221;.</p>
<p> </p>
<p><strong>GESCHICHTE UND HINTERGRUND</strong><br />
Die Kl&#228;rungshilfe wurde von <em><strong>Christoph Thomann </strong></em> in den 1980ern begr&#252;ndet. Im Jahr 1988 erfolgte die erste Ver&#246;ffentlichung (Kl&#228;rungshilfe) zusammen mit <em><strong>Friedemann Schulz von Thun</strong></em>. .</p>
<p>Die Kl&#228;rungshilfe basiert ebenso wie andere Verfahren der Mediation auf Vorstellungen und Modellen der humanistischen Psychologie und der systemischen Therapie. Die Arbeit mit den Gef&#252;hlen geht zudem auf Auffassungen der Tiefenpsychologie zur&#252;ck.</p>
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		<title>Gewaltfreie Kommunikation</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 09:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konfliktklärung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Mit dem Leben tanzen&#8221; 
Dieser Liedtitel von Marshall Rosenberg zieht sich wie ein roter Faden durch den Proze&#223; der Gewaltfreien Kommunikation, denn unsere Verabredung mit dem Leben findet immer in den Augenblicken statt, in denen wir uns mit dem verbinden, was gerade in uns lebendig ist: mit unseren Gef&#252;hlen und Bed&#252;rfnissen.
Marshall Rosenberg hat im Lauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Mit dem Leben tanzen&#8221; </em></p>
<p>Dieser Liedtitel von <em><strong>Marshall Rosenberg</strong></em> zieht sich wie ein roter Faden durch den Proze&#223; der Gewaltfreien Kommunikation, denn unsere Verabredung mit dem Leben findet immer in den Augenblicken statt, in denen wir uns mit dem verbinden, was gerade in uns lebendig ist: mit unseren Gef&#252;hlen und Bed&#252;rfnissen.</p>
<p>Marshall Rosenberg hat im Lauf der letzten 30 Jahre einen Proze&#223; entwickelt, der uns hilft &#8230;</p>
<ul>
<li>Gef&#252;hle und Bed&#252;rfnisse auszudr&#252;cken, ohne unsere Gespr&#228;chspartner/ innen zu beschuldigen oder zu kritisieren</li>
<li>Bitten klar zu formulieren, ohne anderen zu drohen, sie zu manipulieren oder zu erpressen</li>
<li>Vorw&#252;rfe, Kritik und Forderungen nicht pers&#246;nlich zu nehmen, sondern durch mitf&#252;hlendes H&#246;ren zu kl&#228;ren, was dahinter steht</li>
</ul>
<p>Immer wieder erleben wir, wie schwierig es ist, Probleme zu l&#246;sen und Konflikte auszutragen, ohne sich gegenseitig zu beeintr&#228;chtigen oder zu verletzen. Wir merken, welche Bedeutung dabei unserer Sprache zukommt. Menschen verletzen Menschen durch Worte. Worte hinterlassen Narben. Sie belasten oder beenden die Beziehung. <span style="color: #ff6600;"><strong>Worte k&#246;nnen uns trennen oder verbinden, mit ihnen errichten wir Mauern oder &#246;ffnen Fenster.</strong></span></p>
<p><strong>Eine neue Perspektive </strong></p>
<p>mit der Sprache bewu&#223;ter und verantwortungsvoller umzugehen, damit es uns schrittweise gelingt:</p>
<ul>
<li>uns so zu verst&#228;ndigen, da&#223; wir echte Chancen haben, das zu bekommen, was wir brauchen</li>
<li>Gedankenmuster, die zu &#196;rger und Aggressionen f&#252;hren, zu verstehen und abzubauen</li>
<li>auf dem Weg hin zu einer Konfliktl&#246;sung weder unser Anliegen aufzugeben, noch die Beziehung zu unseren Mitmenschen aufs Spiel zu setzen</li>
<li>konkret umsetzbare Handlungsschritte zur Ver&#228;nderung f&#252;r uns und unser Gegen&#252;ber zu entwickeln mit dem Ziel, die Anliegen aller im Auge zu behalten</li>
</ul>
<p><strong>Weltweit aktiv </strong></p>
<p>Die Gewaltfreie Kommunikation wird weltweit friedensf&#246;rdernd in Krisengebieten ebenso eingesetzt wie in Schulen, Unternehmen, Institutionen, zwischen einzelnen Menschen und in Gruppen. Ziel ist ein aufrichtiger, einf&#252;hlsamer Kommunikationsstil, der die Qualit&#228;t unserer Beziehungen bereichert.</p>
<p><span id="_marker"> </span></p>
<p>Im Mittelpunkt der Gewaltfreien Kommunikation steht &#8211; auch auf Grund der eigenen Erfahrungen von <em><strong>Marshall Rosenberg</strong></em>, herauszufinden, was dem Leben dient bzw. was uns dem Leben und der Lebendigkeit entfremdet und das so zu ver&#228;ndern, dass es dem Leben dienen kann, wir uns lebendig f&#252;hlen.</p>
<p><strong>Die Grundannahme ist</strong>,<br />
- dass es Bed&#252;rfnisse gibt, deren Erf&#252;llung wir brauchen, damit wir (wirklich, freudvoll) leben und uns weiter entwickeln k&#246;nnen<br />
- dass die Motivation jeglichen Handelns ein Bed&#252;rfnis ist, das sich jemand erf&#252;llen will, auch wenn die Weise, wie es erf&#252;llt wird, nicht mit unseren Werten / Vorstellungen &#252;bereinstimmt, vielleicht sogar anderen schadet.</p>
<p>Formal gesehen l&#228;uft die <strong>Kommunikation in 4 Schritten</strong> ab:</p>
<p><strong>1. Beobachtung</strong> &#8211; hier teilen wir mit oder machen uns selbst klar, was wir gesehen, geh&#246;rt, gerochen haben, also mit unseren Sinnen wahrgenommen haben. (Gew&#246;hnlich reagieren wir mit Diagnosen: „Das war dumm“, „er ist faul&#8230;“, Interpretationen: „er sagt nichts, also schmeckt es ihm nicht“, Urteilen, Bewertungen: „ich wusste es ja, man sich nicht auf ihn verlassen“)</p>
<p><strong>2.</strong> <strong>Gef&#252;hle</strong> &#8211; h&#228;ufig besteht unser Wortschatz aus zwei Gef&#252;hlen, n&#228;mlich gut und schlecht, es gibt dar&#252;ber hinaus noch einige mehr. In der GfK gibt es keine „positiven“ oder „negativen“ Gef&#252;hle.</p>
<p>Das was wir &#252;blicherweise als positive Gef&#252;hle bezeichnen, sind die Gef&#252;hle, die wir haben, wenn unserer Bed&#252;rfnisse erf&#252;llt sind, wie z.B. gl&#252;cklich, zufrieden, fr&#246;hlich.<br />
Als negativ bezeichnen wir Gef&#252;hle, wenn Bed&#252;rfnisse nicht erf&#252;llt sind, z.B. traurig, allein, einsam, hilflos. Hinter &#196;rger bzw. Wut steckt oft das Gef&#252;hl von Hilflosigkeit, dazu kommt, dass wir denken, dass der andere etwas falsch macht.</p>
<p>Dann gibt es noch „unechte“ Gef&#252;hle, wie z.B. missverstanden, ausgenutzt, missachtet. Sie kommen dann, wenn wir denken, wie etwas sein sollte, was richtig und falsch ist und werden vom Gegen&#252;ber in der Regel als Vorwurf geh&#246;rt. Deswegen dienen sie auch nicht der Verbindung zwischen mir und dem anderen.</p>
<p><strong>3.</strong> <strong>Bed&#252;rfnisse<br />
</strong>Physiologische Bed&#252;rfnisse (k&#246;rperliche Bed&#252;rfnisse), wie  Atmung, Schlaf / Ausruhen, Essen, Obdach / Schutz / W&#228;rme / Sicherheit, sensorische Anregung / Ber&#252;hrung / Bewegung, Licht / Dunkelheit</p>
<p>Ich-bezogene Bed&#252;rfnisse (kann nur ich mir selbst erf&#252;llen), wie Selbst&#228;ndigkeit, Selbstvertrauen, Kreativit&#228;t, Ehrlichkeit / Echtheit, Beteiligung am Leben, Wirksam-sein, Bewirken, das Leben bereichern, In der Mitte sein, Integrit&#228;t (unseren Wertvorstellungen gem&#228;&#223; handeln), Soziale Bed&#252;rfnisse (erf&#252;lle ich mir im wesentlichen mit anderen, wichtig ist, dass ich sie mir zum Teil auch selbst erf&#252;lle, sonst kann ich die Erf&#252;llung durch andere nicht annehmen), Zugeh&#246;rigkeit, Anerkennung (dass und wie ich bin) / Wertsch&#228;tzung (f&#252;r das, was ich tue), Unterst&#252;tzung, Vertrauen, Bildung, Intimit&#228;t: N&#228;he, Z&#228;rtlichkeit, Geborgenheit, Sexualit&#228;t</p>
<p>Ich-bezogene und soziale Bed&#252;rfnisse, wie Verstehen, Friede / Sch&#246;nheit, Begeisterung, Ordnung / Ritual / Feiern, Transzendenz / Spiritualit&#228;t, Einf&#252;hlung</p>
<p>Wenn Bed&#252;rfnisse &#252;ber l&#228;ngere Zeit nicht erf&#252;llt wurden, baut sich ein Spannungszustand auf.</p>
<p>Die Bed&#252;rfnisse in dieser Definition bedeuten auch, dass sie auf der ganzen Welt von allen Menschen gleich erfahren werden. Was uns unterscheidet, ist mit welcher Strategie mit welcher Handlung wir uns diese Bed&#252;rfnisse erf&#252;llen.</p>
<p>Zum Beispiel stillen wir in Mitteleuropa unseren Hunger eher mit den Grundnahrungsmitteln Weizen, Roggen (in Form von Brot oder Nudeln) bzw. Kartoffeln, in bestimmten Gegenden in China und Indien mit Reis, in Mittelamerika mit Mais usw.. Gleichzeitig verbindet uns das Bed&#252;rfnis nach Nahrung.</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">In der GfK geht es darum, Wege zur Erf&#252;llung unserer Bed&#252;rfnisse zu finden, die auch den anderen die Erf&#252;llung ihrer Bed&#252;rfnisse erm&#246;glicht. Wenn wir offen &#8211; d.h. nicht mit einem Ergebnis, das wir f&#252;r richtig halten &#8211; in die „Verhandlungen“ einsteigen, findet (in der Regel) die L&#246;sung uns, wir m&#252;ssen nicht nach einer L&#246;sung suchen.</span></strong></p>
<p><strong><br />
</strong><strong>4.</strong> <strong>die Bitte</strong> (keine Forderung &#8211; ob es eine wirkliche Bitte war, stellt sich oft erst heraus, wenn der andere „nein“ sagt. Wenn wir &#228;rgerlich oder w&#252;tend werden, war es eine Forderung!, auch wenn wir bitte gesagt haben)</p>
<p>Die Bitte ist konkret, positiv (wir sagen was wir vom anderen wollen anstatt zu sagen, was wir nicht wollen) und jetzt erf&#252;llbar.</p>
<p>Es gibt 2 Arten von Bitten:<br />
- die Verbindungsbitte, damit wollen wir h&#246;ren, wie der andere sich f&#252;hlt, welches Bed&#252;rfnis erf&#252;llt bzw. nicht erf&#252;llt ist, nachdem wir etwas gesagt oder getan haben.<br />
-  Die Handlungsbitte, damit bitten wir darum, dass der andere etwas tut.</p>
<blockquote><p><strong>Sich selbst klar ausdr&#252;cken:</strong></p>
<p><em>Beobachtung</em> &#8211; Wenn ich sehe, dass du &#8230;&#8230; handelst,</p>
<p><em>Gef&#252;hl</em> &#8211; dann f&#252;hle ich mich &#8230;&#8230; ,</p>
<p><em>Bed&#252;rfnis</em> &#8211; weil ich &#8230;&#8230; brauche.</p>
<p><em>Bitte</em> &#8211; K&#246;nntest du bitte &#8230;&#8230; tun</p></blockquote>
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		<title>NLP</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 08:32:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konfliktklärung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Neuro-Linguistische Programmieren (NLP) beschreibt &#8211; ausgehend von Erkenntnissen der modernen Systemtheorie, Linguistik, Neurophysiologie und Psychologie &#8211; die wesentlichen Prozesse, wie Menschen
- sich selbst und ihre Umwelt wahrnehmen,
- diese Informationen auf ihre eigene Weise verarbeiten,
- auf dieser Grundlage handeln,
- entsprechend miteinander kommunizieren,
- lernen und sich ver&#228;ndern.
Menschen unterscheiden sich in der Art und Weise, wie sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Neuro-Linguistische Programmieren (NLP) beschreibt &#8211; ausgehend von Erkenntnissen der modernen Systemtheorie, Linguistik, Neurophysiologie und Psychologie &#8211; die wesentlichen Prozesse, <strong>wie Menschen</strong></p>
<p><strong>- sich selbst und ihre Umwelt wahrnehmen,<br />
- diese Informationen auf ihre eigene Weise verarbeiten,<br />
- auf dieser Grundlage handeln,<br />
- entsprechend miteinander kommunizieren,<br />
- lernen und sich ver&#228;ndern.</strong></p>
<p>Menschen unterscheiden sich in der Art und Weise, wie sie bestimmte Situationen, sich selbst, andere Menschen, Ihre Beziehungen, ihre berufliche T&#228;tigkeit und das Leben allgemein erleben. Je nachdem, wie wir zu einem bestimmten Zeitpunkt uns selbst und unsere Umwelt wahrnehmen, wie wir denken, welche &#220;berzeugungen wir haben, wie wir f&#252;hlen und wie wir diese Gef&#252;hle bewerten, kann ein und dieselbe Situation als angenehm und wohltuend oder aber als schwierig und belastend erlebt werden.</p>
<p><span style="color: #ff6600;"><strong>Basierend auf Studien und Modellen der menschlichen Wahrnehmung und Informationsverarbeitung macht NLP bewu&#223;t, welche Faktoren unser Erleben steuern und wie wir unsere Erfahrung selbst erschaffen. </strong></span>Auf dieser Grundlage enstanden in den letzten Jahrzehnten eine Vielzahl von Handlungsmodellen.</p>
<p>Die pragmatisch ausgerichteten Handlungsmodelle des NLP dienen einer <strong><span style="color: #ff6600;">Verbesserung der zwischenmenschlichen Kommunikation sowie der pers&#246;nlichen Entfaltung</span>.</strong></p>
<p><strong></strong><br />
NLP ist die Disziplin im Bereich der Kognitions- und Verhaltenswissenschaften, die sich explizit und in umfassender Weise dem Studium der menschlichen Subjektivit&#228;t verschrieben hat. Mit Hilfe der dabei gewonnenen Erkenntnisse er&#246;ffnet NLP zugleich &#8211; sowohl f&#252;r Einzelpersonen als auch f&#252;r Gruppen und Organisationen &#8211; effiziente und flexible Zug&#228;nge zu <strong>ziel- und l&#246;sungsorientierten Ver&#228;nderungen</strong>. Wie jede andere wissenschaftliche Disziplin entwickelt sich NLP dabei durch neue Forschungen fortlaufend weiter.</p>
<p><strong><span style="color: #ff6600;">NLP-Trainings vermitteln eine gr&#246;&#223;ere Bewu&#223;theit &#252;ber die Prozesse, die das eigene Erleben steuern. Sie vermitteln einen erweiterten Gebrauch der f&#252;nf Sinne sowie die F&#228;higkeit, pers&#246;nliche Ziele zu formulieren und diese unter Ber&#252;cksichtigung der Einflu&#223;faktoren zu verwirklichen.</span></strong></p>
<p>Das in den vergangenen Jahrzehnten weltweit erarbeitete Wissen erm&#246;glicht es professionellen Kommunikatoren &#8211; unabh&#228;ngig von ihrer inhaltlichen Ausrichtung &#8211; u.a. das eigene Verst&#228;ndnis f&#252;r zwischenmenschliche Kommunikationsprozesse zu verfeinern, sich &#8211; unabh&#228;ngig von der methodischen und inhaltlichen Ausrichtung der eigenen Arbeit &#8211; noch leichter auf die invididuelle “Realit&#228;t” des Gegen&#252;bers einzustellen, die eigene Flexibilit&#228;t im Umgang mit Menschen unterschiedlichster Herkunft beachtlich zu erweitern sowie sich flexibel den Herausforderungen einer sich st&#228;ndig wandelnden Welt zu stellen.</p>
<p><strong>DIE GESCHICHTE DES NLP</strong></p>
<p>beginnt in den siebziger Jahren, als die beiden amerikanischen Wissenschaftler <em>Richard Bandler und John Grinder</em> aufeinander trafen. John Grinder war zu diesem Zeitpunkt Professor f&#252;r Linguistik an der Universit&#228;t von Kalifornien in Santa Cruz. Richard Bandler war Mathematiker, Gestalttherapeut und Computerfachmann.  Beide zeichneten sich dadurch aus, dass sie best&#228;ndig lernen und sich weiterentwickeln wollten. Auf dem ersten Kongress des Word Council of Psychotherapy in Wien 1996 hat John Grinder im R&#252;ckblick sich und Bander als ziemlich verr&#252;ckt bezeichnet &#8211; und das waren sie wohl auch! Sie waren bereit, Dinge mit ihren Gedanken zu machen, die noch nie zuvor ein Mensch gemacht hatte. Denn sie beschlossen herauszufinden, wie Experten ganz besondere Leistungen auf bestimmten Gebieten erzielen, w&#228;hrend andere versagen. Sie interessierten sich nicht daf&#252;r, warum diese Erfolgreichen so handelten, sonderen WIE sie handelten. Diese erfolgreichen Menschen nahmen sie sich als Modelle und versuchten zu erkennen, welche Muster sie benutzen, um die von ihnen gew&#252;nschten Ziele zu erreichen. Sie entwickelten ganz spezielle Techniken, um diese Muster zu erkennen und f&#252;r andere nutzbar zu machen.</p>
<p>Der besondere Reiz an NLP liegt darin, dass es mit den Methoden von Bandler und Grinder m&#246;glich wird, jemanden zu modellieren, der nicht einmal bewusst weiss, wie er seine Spitzenleistung vollbringt. Die wenigsten Erfolgriechen wissen n&#228;mlich genau, wie ihre Erfolge zustande gekommen sind, da ihnen ihre Muster oft nicht bewusst sind. Inzwischen haben Bandler und Grinder Finanzexperten, Therapeuten, Lehrer, Politiker, Scharfsch&#252;tzen, Wissenschaftler und Experten aus vielen Gebieten modelliert. Es gibt f&#252;r fast alle F&#228;higkeiten, Erfolge und Aufgaben gute Modelle in dieser Welt. Mit NLP nutzt man diese Modelle, um sich vorhandenes Wissen und Strategien in extrem kurzer Zeit anzueignen, um dann darauf aufbauend etwas Weiterf&#252;hrendes zu schaffen.</p>
<p>Ber&#252;hmt geworden sind Grinder und Bandler vor allem durch das Modellieren von vier sehr faszinierenden Pers&#246;nlichkeiten: <a title="Hypnotherapie Dr. Milton Erickson" href="http://www.mediation-konfliktklaerung.de/?p=670" target="_blank"><em>Dr. Milton Erick</em>son</a>, dem wohl bedeutendsten Hypnotherapeuten der Welt, <a title="Familienaufstellung - Virginia Satir" href="http://www.mediation-konfliktklaerung.de/?p=172" target="_blank"><em>Virginia Satir</em></a>, einer ausserge&#246;hnlichen Familientherapeutin, Fritz Perls,  dem Vater der Gestalttherapie und Gregory Bateson, einem unglaublich intellektuellen und vielseitigen Philosophen und Anthropologen. Dar&#252;berhinaus wurde z.B. auch Walt Disney modelliert und hieraus entstand die Walt-Disney-Strategie.</p>
<p><em><strong>BEISPIEL</strong></em><br />
Im NLP unterscheidet man zwischen Mikro- und Makrostrategien. Die Walt Disneys Kreativit&#228;tsstrategien ist eine Makro-Strategie. Das Neurolinguistische Programmieren ist aus der Idee heraus entstanden, die Strategien und Verhaltensweisen von K&#246;nnern zu modellieren (kopieren). Walt Disney war sicher ein lebendes Beispiel f&#252;r unglaubliche Kreativit&#228;t. Denke Sie nur an die Filme, die er produziert hat oder die Vergn&#252;gungsparks. Wie hat er das gemacht?</p>
<p>Wof&#252;r h&#228;tten Sie gerne mehr kreative Ideen? Gibt es eine Aufgabe, ein Projekt oder ein Ziel, das noch nicht v&#246;llig ausgereift in ihrem Kopf ist? Oder m&#246;chten Sie einfach nur Ideen sammeln, um ein Zimmer, die Wohnung oder den Arbeitsplatz zu versch&#246;nern? M&#246;chten Sie insgesamt eine Beziehungen ver&#228;ndern und hierf&#252;r ein paar neue M&#246;glichkeiten kennen lernen? Dann ist die Walt Disney-Strategie sehr gut geeignet. </p>
<p> </p>
<blockquote>
<h4>NLP-Annahmen</h4>
<p>- Die Landkarte ist nicht das Gebiet. Jeder Mensch ist einzigartig. Er richtet sich nach seinem Modell der Welt und nicht danach, wie die Welt &#8220;wirklich&#8221; ist.</p>
<p>- Menschen reagieren auf ihre Abbildung der Realit&#228;t, nicht auf die Realit&#228;t selbst. Es ist niemals die Welt, die reduziert ist, sondern unsere Wahrnehmung.</p>
<p>- Rapport bedeutet, dem anderen im Modell seiner Welt zu begegnen.</p>
<p>- Menschen haben zwei Kommunikationsebenen : bewusst und unbewusst. Sie k&#246;nnen nicht nicht kommunizieren. In der Kommunikation gibt es keine Fehler, nur Feedback.</p>
<p>- Jedes Verhalten hat eine positive Absicht.</p>
<p>- Eine Wahl zu haben ist besser, als keine Wahl zu haben; oder: Je gr&#246;&#223;er die Auswahl, desto besser, denn die Person mit der gr&#246;&#223;ten Verhaltensvariabilit&#228;t kontrolliert die Situation.</p>
<p>- Die Wahl, die ich treffe, ist immer die beste, die mir zu diesem Zeitpunkt zur Verf&#252;gung steht. Allerdings hei&#223;t das nicht, dass es nicht noch eine bessere gibt.</p>
<p>- Alle Menschen haben Ressourcen, um jede gew&#252;nschte Ver&#228;nderung an sich vorzunehmen.</p>
<p>- Wenn jemand etwas tun kann, ist es m&#246;glich, dieses Verhalten zu modellieren und es jemand anderen zu lehren.</p>
<p>- Jede Aufgabe kann bew&#228;ltigt werden, wenn man sie in gen&#252;gend kleine Schritte unterteilt.</p></blockquote>
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